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Radsport - Doping: Radprofis weisen alle Vorwürfe des Blut-Dopings zurück

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Doping  

Radprofis weisen Doping-Vorwürfe zurück

16.01.2008, 13:11 Uhr | sid, dpa

Michael Boogerd (Foto: imago)Michael Boogerd (Foto: imago) Die vier im Zusammenhang mit der angeblichen Wiener Doping-Affäre von der ARD namentlich genannten Radprofis haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Nach Informationen des TV-Senders sollen Michael Rasmussen (Dänemark), Michael Boogerd (Niederlande), der zweifache Vuelta-Gewinner Denis Mentschow (Russland) und der frühere Gerolsteiner-Profi Georg Totschnig (Österreich) Kunden einer Wiener Blutbank gewesen sein. "Ich habe von diesem Institut noch nie gehört", sagte Mentschow der niederländischen Zeitung "de Telegraaf".

Bisher noch kein einziger Ermittler in Wien

Auch der medizinische Leiter der Wiener Blutplasma-Firma Humanplasma hat erneut alle gegen das Unternehmen gerichteten Anschuldigungen zurückgewiesen. "Seit Bekanntwerden der Vorwürfe war noch kein einziger Ermittler bei uns, weder die Kriminalpolizei, noch ein Drogenfahnder", sagte Lothar Baumgartner. Im Zusammenhang mit Blutdoping habe er lediglich ein Mal Kontakt zu den Behörden gehabt.

"Nichts davon ist wahr"

Neben Georg Totschnig hat auch der ehemalige niederländische Radprofi Michael Boogerd die gegen ihn erhobenen Doping-Vorwürfe im Zusammenhang mit der Wiener Blutbank zurückgewiesen. "Nichts davon ist wahr. Ich habe keine Ahnung, wie mein Name damit in Verbindung gebracht werden kann", sagte der Ende vergangenen Jahres zurückgetretene langjährige Rabobank-Kapitän gegenüber "De Telegraaf".

Boogerd sieht nachträglichen Schaden

"Das befleckt nachträglich meine Karriere. Im Übrigen habe ich noch von keiner offiziellen Stelle irgendetwas zu dem Thema gehört", sagte Boogerd. Der 35-Jährige, der seine größten Erfolge Ende der 90er Jahre mit dem Sieg beim Amstel Gold Race (1999) und dem fünften Gesamtrang bei der Tour de France (1998) feierte, hatte im Oktober sein Karriereende erklärt.

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