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Handball - Nationalmannschaft: Dominik Klein im Interview

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Interview  

"Der Jüngste muss nicht nur die Bälle tragen..."

16.01.2008, 19:38 Uhr | Das Interview führte Arne Henkes, t-online.de

Nationalspieler Dominik Klein (Foto: imago)Nationalspieler Dominik Klein (Foto: imago) Dominik Klein ist der Benjamin im deutschen Kader, trotzdem kann der 24-Jährige schon auf eine beachtliche Zahl von nationalen und internationalen Erfolgen zurückblicken. Mit der Nationalmannschaft wurde der Linksaußen 2007 Weltmeister, mit dem THW Kiel gewann der Hobby-Golfer die Deutsche Meisterschaft, den DHB-Pokal, die Champions League, den Supercup und die Vereins-EM. Im T-Online Interview spricht der Trophäensammler über verschwundene Koffer, nächtliche Pizzabestellungen und die Fernsehserie "Stromberg".

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Wie sind so die ersten Eindrücke von Norwegen und Bergen?
Wir haben von vornherein gewusst, dass Bergen die regenreichste Stadt in ganz Europa ist. Aber ich fühl mich da heimisch, das bin ich ja von Kiel gewohnt.

Konnten Sie schon einen Blick aufs Meer werfen?
Nur vom Bus aus, wir sind gestern erst sehr spät angekommen…

Sind alle Ihre Koffer im Hotel angekommen? Bei ein paar Mitspielern gab es diesbezüglich ja Schwierigkeiten…
Bei mir ist zum Glück alles gut gelaufen. Etwas schade ist, dass Jogis (Johannes Bitter, d. Red.) Koffer fehlt, denn da sind unsere Poker-Chips drin. Die bräuchten wir natürlich dringend wieder.

Und wenn der Koffer nicht mehr auftaucht?
Ich denke mal, dass ich als Jüngster wieder losziehen muss, um einen neuen Poker-Koffer zu kaufen.

Was machen Sie und ihre Kollegen denn ohne den verschwundenen Poker-Koffer, um sich etwas Ablenkung zu verschaffen?
Die Nintendo Wii ist natürlich wieder dabei und unsere Musik-Therapie bietet die Möglichkeit runter zu fahren und die Zeit zu überbrücken.

In der langen Version des WM-Films „Projekt Gold“ werden Sie ja als der ominöse Pizzabesteller geoutet, der einen Wutanfall bei Heiner Brand auslöste. Haben Sie ein Problem damit?
Ach, das ist schon lange durch. Wie gesagt, der Jüngste muss nicht nur die Bälle tragen, sondern er wird auch als der hingestellt, der die Pizza bestellt hat. Ich hab’ aber auch gehört, dass die Pizzen in Norwegen sehr teuer sind, von daher werden wir es dieses Mal wohl sein lassen.

Wissen Sie noch was auf Ihrer Pizza drauf war?
Keine Ahnung (lacht). Das war ja nicht nur eine, das war für die ganze Mannschaft.

Sie und ihr Zimmernachbar Florian Kehrmann sind große Fans der Fernseh-Serie „Stromberg“
Ja, die dritte Staffel haben wir jetzt zu Ende geschaut, jetzt werden wir wahrscheinlich wieder direkt von vorne mit der ersten Staffel anfangen. Toto Jansen und Jogi Bitter gucken auch wieder mit. Das ist der harte Kern der Stromberg-Fans.

Was erhoffen Sie sich von der vierten Staffel der Serie?
Wir haben schon gehört, dass sie gerade produziert wird. Vielleicht kriegen wir da ja mit der Nationalmannschaft mal eine kleine Gastrolle…

Der Jüngste muss zum Beispiel mal das Büro durchwischen…
Das ist mir gleich, Hauptsache wir könnten mal mit dem Kollegen Stromberg was zusammen machen.

Zum Sportlichen: Ist die Spannung für das Turnier schon da?
Ja. Man merkt, dass es jetzt ums Eingemachte geht.

Spürt ihr noch den WM-Titel als Rückenwind?
Nein, die alte Schublade ist zu und die neue ist jetzt auf. Durch den Weltmeister-Titel haben wir auch nicht in jedem Spiel automatisch fünf Tore Vorsprung.

Wie schätzen Sie die Vorrundengegner Weißrussland, Ungarn und Spanien ein?
Die Konstellation kann uns entgegenkommen. Wenn wir gegen Weißrussland erfolgreich starten, gehen wir mit Selbstvertrauen ins Ungarn-Spiel rein. Am Ende geht es dann gegen die starken Spanier. Aber wir versuchen einfach, von Spiel zu Spiel zu denken. Dafür schmeiße ich jetzt auch fünf Euro ins Phrasenschwein…

Deutschland Gruppengegner im Porträt:
Ungarn Die Titelhungrigen
Spanien Der ständige Rivale
Weißrussland Der große Außenseiter

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