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Fußball - FC Bayern München: Hoeneß sieht kein Bedarf für Vogts und Jens Lehmann

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FC Bayern München  

Kein Interesse an Vogts und Lehmann

17.01.2008, 15:48 Uhr | dpa

Bayern-Manager Uli Hoeneß (Foto: imago)Bayern-Manager Uli Hoeneß (Foto: imago) Uli Hoeneß sieht beim FC Bayern keinen Bedarf an Berti Vogts und Jens Lehmann, aber auch einige Spieler könnten unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann keine Zukunft in München haben. "Ich denke, dass die Live-Übertragungen der Spiele nach Kalifornien glühen werden. Deswegen ist jeder auf dem Präsentierteller", sagte der Manager des deutschen Rekordmeisters in Marbella. Die Bundesliga-Rückrunde wird zur Bewährung, insbesondere auch für einige deutsche Nationalspieler.

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"Vogts war als Trainer von Nigeria hier"

Auch wenn Klinsmann bei der Zusammenstellung des Trainerstabes "selbstverständlich" freie Hand habe, ließen Hoeneß Medienberichte über ein angebliches Engagement des ehemaligen Bundestrainers Berti Vogts im Klinsmann-Stab kalt. "Ich habe das weder gelesen noch gehört", sagte er nur. Dass Vogts in Marbella war, kommentierte er gelassen: "Vogts war hier als Trainer von Nigeria und nicht als Co-Trainer von Bayern München." Die Nationalmannschaft Nigerias hatte sich an der Costa del Sol auf den Afrika-Cup vorbereitet

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Auf der Suche nach der Nummer zwei

Für Nationalspieler Jens Lehmann sieht Hoeneß auch keinen Bedarf in München, jedenfalls nicht im Tor des Rekordmeisters. "Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür." Klinsmann wisse aus seiner Zeit als Bundestrainer von "den überragenden Leistungen von Michael Rensing" in der deutschen U 21-Auswahl. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Thema werden könnte", betonte Hoeneß. Der FC Bayern tendiere zu einem routinierten Schlussmann ohne Nummer-eins-Ambitionen hinter dem jungen Torhüter-Duo Rensing (23) und Thomas Kraft (19), dem Keeper der Bayern-Amateure. Hoeneß hat bereits klare Vorstellungen: "Es muss ein Mann sein, der nicht jede Woche mit den Hufen scharrt und bei jedem Fehler, den die Jungen machen, gleich Ansprüche reklamiert. Es muss ein Mann sein, der auch mit der Rolle der Nummer zwei einverstanden ist."

Hoeneß: "Alle sind im Schaufenster"

Unterdessen schloss Werder-Sportdirektor Klaus Allofs im "Kicker" nicht aus, im Gegenzug für Tim Borowski Akteure wie Jan Schlaudraff oder Bastian Schweinsteiger an die Weser zu locken. Hoeneß erklärte die beiden Nationalspieler daraufhin nur aktuell für unverkäuflich: "Das gilt für die laufende Transferperiode. Was im Sommer ist, kann ich jetzt noch nicht sagen. Jetzt sind alle im Schaufenster."

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Handlungsbedarf in Sachen Schweinsteiger

Das Gerangel um die Mittelfeldpositionen wird sich im Sommer wegen der Verpflichtung von Nationalspieler Borowski nochmals verschärfen. Schweinsteigers Vertrag läuft 2009 aus, eine hohe Ablösesumme wäre demnach nur noch im Sommer zu erzielen. Der Kontrakt des erst vor dieser Saison verpflichteten Schlaudraff läuft noch bis 2010.

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"Die große Transferkeule" wird nicht benötigt

Die genauen Vorstellungen Klinsmanns vom "FC Bayern 2008/09" kennt aber auch Hoeneß noch nicht. Deshalb äußert sich der Manager nur vage zu möglichen Personalien. "Wenn wir eine gute Rückrunde spielen, gibt es keinen allzu großen Bedarf", bemerkte der 56-Jährige zum künftigen Kader: "Ich glaube eher, dass die Mannschaft sich noch wesentlich verbessern kann, wenn sie eingespielt ist." Eine weitere 80-Millionen-Spritze in die Mannschaft ist jedenfalls nicht geplant: "Wenn der Faden, den wir zu Saisonbeginn gespannt hatten, wieder aufgenommen werden kann, sehen wir keinen großen Bedarf, noch einmal die große Transferkeule herauszuholen."

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