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Handball-EM: Reise in die Vergangheit für Andrej Klimowets

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Interview  

"Die wussten natürlich auch, dass ich sie verstehe"

17.01.2008, 21:53 Uhr | Das Interview führte Arne Henkes, t-online.de

Andrej Klimowets (Foto: imago)Andrej Klimowets (Foto: imago) Für Andrej Klimowets war die Partie gegen Weißrussland eine Reise in die Vergangenheit. 101 Länderspiele bestritt der 33-jährige Kreisläufer für Weißrussland, ehe er im September 2005 seinen ersten Auftritt im Dress des Deutschen Handball-Bundes hatte. Nach dem Auftaktmatch wurde Klimowets von der Europäischen Handball Föderation (EHF) zum besten Spieler der Partie gekürt. Im T-Online Interview spricht der Profi der Rhein-Neckar Löwen über mehr oder minder erfolgreiche Spionageversuche und das Duell mit seinem Bruder Wladimir.

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Sind Sie mit dem Sieg gegen ihr Heimatland Weißrussland zufrieden?
Wir haben in der Abwehr einige Probleme gehabt und vorne viele Bälle verworfen, das müssen wir von Spiel zu Spiel verbessern. Aber die Mannschaft ist auf einem guten Weg.

Hatten Sie den Gegner vor dem Spiel so stark eingeschätzt?
Ich habe von Anfang an gesagt, dass es nicht einfach wird. Wir haben super angefangen, mit sechs Toren geführt, doch dann haben wir etwas nachgelassen. Wahrscheinlich haben einige gedacht, dass wir den Sack schon zugemacht hatten. Aber es ist nicht einfach, gegen diese Mannschaft zu spielen.

Hatten Sie einen Vorteil, weil Sie die Sprache der Gegner sprechen?
Ich habe natürlich schon verstanden, was die planen. Richtig viel hat das Spionieren aber nicht gebracht, die wussten natürlich auch, dass ich sie verstehe.

War es ein komisches Gefühl gegen ihre Landsleute und ihren Bruder zu spielen?
Ich habe versucht während des Spiels nicht daran zu denken, aber so einfach ist das nicht.

Muss ihr Bruder Wladimir ihnen einen ausgeben? Immerhin haben Sie das familieninterne Duell mit vier zu einem Tor für sich entschieden…
Das weiß ich nicht, darüber sprechen wir nach der EM. Wenn ich nach Weißrussland fahre, muss er mir sicher einen spendieren.

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