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Handball - EM 2008: Deutschland gewinnt den Krimi gegen Ungarn

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Nationalmannschaft  

Deutschland gewinnt den Krimi gegen Ungarn

19.01.2008, 20:08 Uhr | t-online.de

Aus Bergen, Norwegen, berichtet Arne Henkes

Glandorf setzt sich gegen Ungarn durch (Foto: dpa)Glandorf setzt sich gegen Ungarn durch (Foto: dpa) Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat sich mit einem 28:24 (13:12) über Ungarn vorzeitig für die Hauptrunde der Europameisterschaft in Norwegen qualifiziert. Vor 2.340 Zuschauern in der Haukelandshallen von Bergen machte sich die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand mit einer fahrlässigen Chancenverwertung selbst das Leben schwer und musste daher bis zum Ende zittern. Mit fünf Toren waren Torsten Jansen und Markus Baur beste Werfer bei der DHB-Auswahl. Auf Seiten der Ungarn waren Tamas Mocsai und Balázs Laluska vier Mal erfolgreich.

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Brand: Weitere Steigerung noch nötig

"Gegenüber dem Spiel gegen Weißrussland haben wir uns zu 100 Prozent gesteigert. Die Anspannung und Aggressivität, die im ersten Spiel noch gefehlt haben, waren bei allen Spielern da", sagte Abwehr-Chef Oliver Roggisch zu der umkämpften Partie. Auch Brand attestierte seinen Schützlingen eine deutlich bessere Leistung, fügte aber an, dass eine weitere Steigerung nötig sei, um das Turnier erfolgreich zu bestreiten. "Das Potenzial ist auf jeden Fall da."

Torhüter Bitter in der Startformation

Gegenüber dem Weißrussland-Spiel hatte der Bundestrainer zwei Änderungen in der Startformation vorgenommen. Auf der Spielmacherposition durfte Michael Kraus für Markus Baur ran, der nach der Geburt seines Sohnes Kimi erst am Vorabend zur Mannschaft zurückgekehrt war. Im Tor bekam der Hamburger Johannes Bitter den Vorzug vor WM-Held Henning Fritz. Gegen die offensive Deckung der Ungarn erarbeitete sich die deutsche Mannschaft im Verlauf der ersten 30 Minuten viele Chancen, scheiterte aber häufig an Bundesliga-Legionär Nándor Fazekas vom VfL Gummersbach im Tor der Magyaren oder dem gegnerischen Pfosten. Dank der Treffer von Jansen und Holger Glandorf konnte sich die deutsche Mannschaft trotzdem leicht absetzen.

Zum Durchklicken Das deutsche Aufgebot

Baur rettet die Pausenführung

Beim zwischenzeitlichen Stand von 9:6 sah es so aus, als hätte der Weltmeister alles im Griff, doch in der Folge überboten sich Pascal Hens und später Lars Kaufmann auf der Königsposition im linken Rückraum im Auslassen guter Möglichkeiten. Gerade in dieser Phase wurde der Mannschaft schmerzlich vor Augen geführt, wie schwer der Ausfall von Oleg Velyky wiegt. In der 27. Minute erzielte Péter Gulyas den verdienten Ausgleich für die Ungarn. Kapitän Markus Baur sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter dafür, dass das DHB-Team mit einer Führung (13:12) in die Kabine gehen konnte.

Fünf-Tore-Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit zeigte vor allem Hens, dass er um Wiedergutmachung bemüht war. Der Hamburger erzielte nach einer Parade von Bitter den ersten Treffer des zweiten Durchgangs und kam in der Folge mit seinen wuchtigen Aktionen aus dem Rückraum zum Torerfolg. Mit seinem vierten Treffer stellte der 27-Jährige den ersten Fünf-Tore-Vorsprung her (22:17) und veranlasste Ungarns Trainer László Skaliczky zu einer frühen Auszeit. "Pascal hat in der ersten Halbzeit nicht getroffen, aber er hat es weiter probiert und war damit erfolgreich", lobte der Bundestrainer das HSV-Ass.

Späte Vorentscheidung durch den Kapitän

Die ungewollte Pause durch die Auszeit der Ungarn brachte die Mannschaft von Heiner Brand erneut aus dem Tritt, die Magyaren verkürzten auf 25:23 (53. Minute). Ein brutales Foul an Jansen (57. Minute) ahndeten die serbischen Schiedsrichter mit einer Zwei-Minuten-Strafe und einem Siebenmeter, den der treffsichere Baur für die Vorentscheidung nutzte. "Wir hatten eine Schwächephase Mitte der zweiten Hälfte, aber dann haben wir uns in der Defensive gesteigert und sind über die schnelle Mitte und Tempogegenstöße wieder ins Spiel zurückgekommen", sagte Jansen nach der Partie. Am Sonntag trifft das DHB-Team auf Spanien. Mit einem Sieg über die Iberer würde der Weltmeister als Gruppensieger und mit einem optimalen Polster von 4:0 Punkten in die am Dienstag in Trondheim beginnende Hauptrunde gehen.

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