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Handball - Nationalmannschaft: Spanien gelingt die WM-Revanche

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Nationalmannschaft  

Spanien gelingt die WM-Revanche

20.01.2008, 18:28 Uhr | t-online.de

Aus Bergen, Norwegen, berichtet Arne Henkes

Markus Baur setzt sich gegen die spanische Abwehr durch (Foto: dpa)Markus Baur setzt sich gegen die spanische Abwehr durch (Foto: dpa) Rückschlag für die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Norwegen. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand musste zum Abschluss der Vorrunde gegen Spanien die erste Niederlage im Turnier hinnehmen, die zudem deutlich ausfiel. Durch das 30:22 (12:12) in der Neuauflage des WM-Viertelfinales versäumte es Weltmeister Deutschland, optimale Vorraussetzungen für die am Dienstag beginnende Hauptrunde zu schaffen. Andrej Klimowets, Florian Kehrmann und Holger Glandorf waren mit vier Toren Deutschlands beste Werfer. Auf Seiten der Spanier avancierte Juan Garcia mit acht Treffern zum Matchwinner für die Iberer, die genauso wie Deutschland mit 2:2-Punkten in die nächste Runde einziehen.

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Island ist der nächste Gegner

In der Endabrechnung in Vorrundengruppe C landet die deutsche Auswahl nach dem Sieg der Ungarn gegen Weißrussland nur auf dem dritten Platz. Damit trifft der Weltmeister im ersten Spiel der Hauptrunde am Dienstag in Trondheim auf Island, die in Gruppe D ebenfalls Dritter wurden. Weitere deutsche Gegner auf dem angestrebten Weg ins Halbfinale sind am Mittwoch Frankreich und am Donnerstag Schweden.

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Brand: "Ausgangsposition hat sich nicht geändert"

„Es lag nicht an den Spaniern, sondern an uns, dass wir verloren haben. Obwohl die Spanier insgesamt heißer waren", machte Christian Zeitz die mangelnde Laufbereitschaft für die Niederlage verantwortlich. Kehrmann richtete den Blick hingegen schon auf die Hauptrunde. „Wir haben jetzt drei Spiele, die wir gewinnen müssen. Die Situation kennen wir von der EM 2004 und der WM 2007. Wir haben ein Ziel, und das heißt immer noch Finale." Auch Brand wollte die erste Turnierniederlage nicht überbewerten. „Für mich hat sich die Ausgangsposition nicht geändert, außer dass wir uns im Angriff steigern müssen.

Zeitz zwischen Genie und Wahnsinn

Gegen den in der Deckung offensiv agierenden Vize-Europameister erhielt Zeitz den Vorzug vor Glandorf. Der Kieler zeigte in den Anfangsminuten, wie dicht Genie und Wahnsinn bei ihm zusammen liegen: Zwei haarsträubenden Wurfversuchen ließ der 27-jährige Irrwisch zwei geniale Anspiele an den Kreis folgen, die Klimowets und Markus Baur in Tore ummünzten.

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Strafe gegen Roggisch bringt Spanien zurück

Im Tor setzte der Bundestrainer die Rotation fort und gab WM-Held Henning Fritz die nächste Bewährungschance. Der 33-Jährige erwischte einen guten Start und parierte einen Siebenmeter von Iker Romero. Im Gegenzug sorgte Kehrmann mit einem Tempogegenstoß für die 8:5-Führung (15. Minute). Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Abwehrchef Oliver Roggisch ließ die Spanier aber zurück ins Spiel finden und zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen (10:12).

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Nicht zur gewünschten Ordnung gefunden

Auch nach der Pause setzte die Mannschaft von Trainer Juan Carlos Pastor ihren Aufwärtstrend fort und kam dank zahlreicher deutscher Ballverluste zu einer Vier-Tore-Führung (17:13). Brand reagierte mit zahlreichen Wechseln, die aber alle nicht fruchteten. Auch eine frühe Auszeit brachte nicht die gewünschte Neuordnung. Die Spanier machten mit zwei schnellen Treffern alle Hoffnungen auf eine Wende zunichte.

"Werden eine andere deutsche Mannschaft sehen"

In der Folge wurden die Bemühungen des Weltmeisters immer hektischer. Der Gegner konnte die Ballverluste und voreiligen Abschlüsse der deutschen Mannschaft in einfache Tempogegenstöße umsetzen und kam damit zu einem deutlichen Erfolg. In der Hauptrunde muss sich die Mannschaft deutlich steigern, wenn sie gegen Europameister Frankreich, Rekordeuropameister Schweden und Island um den Einzug ins EM-Halbfinale kämpft. „Das sind alles harte Brocken, die jetzt kommen. Aber wir werden in zwei Tagen eine andere deutsche Mannschaft sehen", ist sich Kapitän Baur sicher.

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