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FC Bayern München: Licht und Schatten der Ex-Stars

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FC Bayern München  

Auswärtshits: Roque rockt und Roy reüssiert

22.01.2008, 10:22 Uhr | t-online.de

Roque Santa Cruz (li.) und Roy Makaay (Montage: T-Online; Fotos: imago)Roque Santa Cruz (li.) und Roy Makaay (Montage: T-Online; Fotos: imago) "Ich Roque": Schon vor vier Jahren widmeten die "Sportfreunde Stiller" dem früheren Bayern-Angreifer Roque Santa Cruz ein eigenes Lied. Aber erst im Trikot der Blackburn Rovers entspricht das einst größte Talent Paraguays auch dem Songtitel - und rockt die Premier League. Zehn Tore in bisher 22 Partien in der höchsten englischen Spielklasse mögen auf den ersten Blick nicht umwerfen. Aber: In München schaffte der 26-Jährige in acht Saisons höchstens fünf Treffer und summa summarum nur 31. Warum? Entweder er spielte gar nicht, oder aber zu weit weg vom gegnerischen Tor. In seinem letzten Jahr sollte Santa Cruz gar Michael Ballack ersetzen... In England scheint ihm der Knoten aufgegangen zu sein. Auch sein Ex-Kollege Roy Makaay trifft in Rotterdam fast, wie er will. Aber bei dem Niederländer war das nie anders.

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Porträt Roque Santa Cruz

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Makaay musste Klose und Toni Platz machen

Mit dem Routinier verließ im vergangenen Sommer ein absoluter Torgarant die bayerische Hauptstadt. Um den Niederländer aber brauchen sich seine zahlreichen rot-weißen Anhänger auch nach dessen Rückkehr in die Heimat keine Sorgen zu machen. Im Trikot Feyenoord Rotterdams knüpfte das Phantom im vergangenen Halbjahr nahtlos an seine Zeit in München an. Anpassungsprobleme sind dem 32-Jährigen fremd. Auch in Spanien (Teneriffa, La Coruna) haben die Fußballbeobachter den Oranje-Angreifer in bester Erinnerung. Trotzdem war die Aussicht, Miroslav Klose und Luca Toni an Bord zu bekommen, es den Machern beim FC Bayern wert, Makaay nach unglaublichen 78 Toren in 129 Bundesligabegegnungen laufen zu lassen.

Porträt Roy Makaay

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Nur noch 13 Tore...

Auch Alexander Zickler legte die Münchner Vereinsführung irgendwann keine Steine mehr in den Weg. Zuletzt hatten Zico zwei Wadenbeinbrüche außer Gefecht gesetzt. Wenn auch "nur" in Österreich tätig, ist der Thüringer dort nach zwölf Jahren FC Bayern an die Spitze zurückgekehrt: als Torjäger, Kapitän des Meisters aus Salzburg und sogar bei der Wahl zum Fußballer des Jahres. Die Torquote des ehemaligen Pechvogels Zickler nötigt Respekt ab: 42 Tore in 80 Bundesligapartien für die Mozartstädter. Bald schon wird der 33-Jährige seine Ausbeute der Münchner Jahre erreicht und übertroffen haben: 54 Mal netzte der frühere Dresdner im Dress des Rekordmeisters ein, in 232 Bundesligamatches. 408 wären für den von Verletzungen geplagten zwölfmaligen Nationalspieler möglich gewesen.

Porträt Alexander Zickler

Der ewige Mitläufer

Etwas weniger schmerzlich als im Falle Zicklers, fiel nach sechs Jahren in München der Verlust Claudio Pizarros aus. Der phlegmatische und mitunter übertrieben selbstbewusste Peruaner wechselte - im Gegensatz zu Santa Cruz - zu einem echten Spitzenklub in England. Doch beim FC Chelsea London spielen Kaliber wie Didier Drogba, Andrej Schewtschenko und auch Salomon Kalou die Hauptrolle in vorderster Front. Und nunmehr steht auch noch Wandervogel Nicolas Anelka im erlesenen Aufgebot der Blues. Pizarro kommt über die Rolle des Mitläufers nicht hinaus und wird wohl bereits in einem halben Jahr als Ex-Spieler der Londoner in den Statistiken auftauchen.

Porträt Claudio Pizarro

Video

Keine Sorgen um einen Platz in der Elf

Wie gut, wenn ein Spieler flexibel genug ist, um sich fast überall einen Stammplatz zu erarbeiten. Hasan "Brazzo" Salihamidzic wechselte dereinst als Stürmertalent aus Hamburg nach München. Als damals gerade 21-Jährigem prophezeite kaum jemand dem bosnischen "Bürschchen" (deutsch für "Brazzo") die Zukunft, die er an der Isar erleben sollte. Salihamidzic hätte ewig bleiben dürfen, suchte aber eine neue Herausforderung. Auch bei Juventus Turin fällt er nicht weiter auf, ist aber immer dabei.

Porträt Hasan Salihamidzic

Bei Hargreaves stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht

Umgekehrt fällt es im Falle Owen Hargreaves' auf, dass er zwar von Manchester United jahrelang gejagt und schließlich auch im vergangenen Sommer für 25 Millionen Euro teuer in München abgelöst wurde - aber dafür viel zu selten spielt. Auch in der englischen Nationalelf besitzt der gebürtige Kanadier, den die Bayern behutsam zu einem Spieler von Weltformat aufzogen, keine Einsatzgarantie.

Porträt Owen Hargreaves

Anderthalb Jahre von Magath geschliffen - meist im Training

Und dann gibt es da noch Ali Karimi in der Reihe der frisch verflossenen Bayern. Im fernen Katar geht der hochtalentierte, aber an Bundesligaformat nicht anzupassende Iraner inzwischen seinem Tagwerk nach. In Katar, wo die Münchner auch gerne gastieren, wenn hier zu Lande Schnee fällt - und deshalb hört der geneigte Fan auch nichts mehr von Karimi. Drei Tore in 33 Bundesligaspielen hat Asiens Spieler des Jahres 2004 für die Bundesligastatistikbücher zurückgelassen. Und die Erkenntnis beim heutigen Wolfsburger Trainer Felix Magath, nicht aus jedem Spieler ein Konditionswunder formen zu können.

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