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Formel 1: Lewis Hamilton tritt nach

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McLaren-Mercedes  

Ein Schuss in den Rücken des Ex-Weltmeisters

25.01.2008, 09:30 Uhr | Norman Gosch

Eisiges Schweigen: Lewis Hamilton (li.) und Fernando Alonso (Foto: imago)Eisiges Schweigen: Lewis Hamilton (li.) und Fernando Alonso (Foto: imago) Die Bilder haben wir alle noch vor Augen: Da sitzen Fernando Alonso, der amtierende Weltmeister, und Lewis Hamilton, der starke Debütant, auf diversen Pressekonferenzen nebeneinander, und die Spannung zwischen den beiden war selbst an den heimischen Fernsehern spürbar. Alonso hatte in der vergangenen Saison so seine Probleme mit dem Youngster - und ließ diesen das auch spüren. Hamilton hielt sich seinerseits bedeckt und machte gute Miene zum vermeintlich bösen Spiel. Und jetzt das. "Er (Alonso, d. Red.) hat mir gezeigt, wie man sich als Formel-1-Fahrer nicht verhalten sollte", tritt der britische Vizeweltmeister nach. Auch nicht gerade sportsmanlike.

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Beschwichtigungen von allen Seiten

Über die gesamte Saison 2007 repetierten die Teamverantwortlichen gebetsmühlenartig Sätze wie: "Die beiden pflegen ein professionelles Verhältnis zueinander und verstehen sich auf und abseits der Rennstrecke gut." Um dies zu unterstreichen, drehte man sogar einen Werbefilm für Mercedes-Benz, in dem sich die beiden lachend und scherzend einen recht amüsanten Wettkampf liefern. Und auch Alonso ließ sich zu versöhnlichen, wenn auch durchschaubaren Äußerungen drängen: "Es ist viel Unwahres geschrieben worden. Wir verstehen uns seit Saisonbeginn gut, ich habe nichts gegen Lewis." Seine Aktionen auf der Strecke ließen anderes vermuten.

Übersicht

Hamilton plädiert für Gleichstellung im Team

Lange wartete die Fangemeinde, wer wohl zuerst sein Schweigen brechen würde. Dass es ausgerechnet der so besonnen wirkende Hamilton ist, war zwar nicht wirklich abzusehen - aber einer musste ja den Anfang machen. Alonso habe darauf spekuliert, im Team den Nummer-Eins-Status innezuhaben. Und der Spanier wollte auch dementsprechend behandelt, gelobt, bevorzugt werden. "Am Beginn", analysiert Hamilton, "war es auch so. Aber das hat sich dann geändert. Zumindest dachte er am Beginn, dass er die Nummer eins sei." Eine solche Ungleichstellung dürfe aber laut Hamilton nie der Fall sein, vielmehr müsse man immer als ein Team denken. "Die Fahrer sollten gleich behandelt werden."

Wann kommt die Antwort von Alonso?

Zum Glück ist Alonso kein Teil mehr des Teams, wird sich der junge Brite gedacht haben. Denn ansonsten hätte es diesen "Schuss in den Rücken" des Asturiers wohl nie gegeben. Bleibt abzuwarten, wann und wo die Antwort Alonsos kommen wird. Und wie diese dann aussieht. Hoffentlich gibt er sie auf der Rennstrecke.

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