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FC Bayern München: Sepp Maier warnt Jürgen Klinsmann

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FC Bayern München  

Maier warnt Klinsmann: "Er muss sich erst profilieren"

25.01.2008, 17:12 Uhr | t-online.de

Sepp Maier (Foto: imago)Sepp Maier (Foto: imago) Das Verhältnis von Sepp Maier und Jürgen Klinsmann darf - zurückhaltend ausgedrückt - als unterkühlt bezeichnet werden. Da überrascht es kaum, dass sich Maiers Begeisterung über die Verpflichtung von Klinsmann als neuem Trainer des FC Bayern in überschaubaren Grenzen hält. Im Interview mit "stern.de" räumte der Weltmeister von 1974 ein, "dass ich mich über die Entscheidung, dass er Bayern-Trainer wird, nicht gefreut habe. Wir sind nicht die besten Freunde."

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Keine gemeinsame Zusammenarbeit

Maier wünscht dem neuen Trainer zwar "alles Gute", sagt ihm aber gleichzeitig eine schwere Zeit voraus: "Er muss wissen, dass Nationaltrainer und Vereinstrainer zwei Paar Stiefel sind. Das Geschäft in Vereinen ist wesentlich härter, da muss er sich drauf einstellen", sagte der Torwarttrainer des FC Bayern. Zu einer Zusammenarbeit der beiden wird es aber nicht mehr kommen. Klinsmann fängt im Sommer an, Maier hört zu diesem Zeitpunkt auf.

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Maier musste beim Nationalteam aufhören

Rückblende. Im Sommer 2004 wurde Jürgen Klinsmann Bundestrainer. Seinen rigorosen Veränderungen beim Deutschen Fußball-Bund fiel auch der damalige Torwarttrainer Sepp Maier zum Opfer. "Ein bisschen unfair" findet das die Torwartlegende immer noch, wie Maier unlängst in einem exklusiven Gespräch mit T-Online betonte. Im Vorfeld der WM 2006 hatte er Klinsmann in einem "FAZ"-Interview als "Schleimer" tituliert.

"Er muss sich erst profilieren"

Nun warnte Maier den neuen Bayern-Trainer bei "stern.de": "Er muss sich hier erst einmal profilieren. Zunächst ist es wichtig, dass er mit den starken Männern im Verein kann. Der Umgang mit den Spielern ist genauso wichtig. Man muss permanent die gute Stimmung hochhalten. Da muss er aufpassen. Es sind hier immer die gleichen Mechanismen: Verliert der FC Bayern drei Spiele in Folge, gibt es Ärger. Hier wird jedes Jahr ein Titel erwartet."

Warnung vor der Chefetage und den Medien

Damit nicht genug. Die Bayern-Chefetage mit Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß könnte Klinsmann nach Ansicht von Maier ebenso Probleme bereiten: "Es ist nirgendwo so stark wie hier, dass eine eigene Meinung vorherrscht." Und schließlich sind da ja auch noch die Medien: "Es ist Teil des Geschäfts. Hier sind jeden Tag fünf bis zehn Journalisten auf dem Trainingsgelände, am Freitag 30."

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