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Handball-EM: Markus Baur will Franzosen ärgern

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Baur: "Wollen die Franzosen ärgern"

26.01.2008, 22:30 Uhr | t-online.de

Markus Baur (Foto: imago)Markus Baur (Foto: imago) Markus Baur ist der verlängerte Arm von Heiner Brand auf dem Spielfeld. Genau genommen ist der 37-jährige Spielmacher sogar ein Kollege seines Vorgesetzten: Seit dem 1. Januar ist der Weltmeister Trainer beim TBV Lemgo. T-Online sprach mit Baur nach dem Halbfinal-Aus über den entscheidenden Siebenmeter von Lars Christiansen, die Motivation für das kleine Finale und faire Verlierer.

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Herr Baur, wie kann man sich nach so einer Niederlage noch mal motivieren? Schließlich spielen sie ja noch gegen Frankreich um den dritten Platz.
Das ist keine Frage der Motivation, um eine Bronze-Medaille muss man immer kämpfen. Wir wollen die Franzosen natürlich schon ein bisschen ärgern. Aber wir müssen erstmal sehen, wer überhaupt auflaufen kann.

Was haben Sie gedacht, als Florian Kehrmann vom Platz humpelte?
Man sieht das und denkt, "das kann nicht wahr sein". Doch dann guckt man in die Augen der anderen und sieht, dass es weitergehen muss. Man darf das nicht in den Kopf lassen.

Ist es nicht enttäuschend, wenn man als amtierender Weltmeister das EM-Finale verpasst?
Man kann keinem irgendetwas vorwerfen. Wir wollten als geschlossene Einheit in das Turnier gehen und soweit wie möglich kommen. Man kann nicht so arrogant sein und von vornherein sagen, "wir schießen das Ding hier ab". Dafür sind die anderen Mannschaften einfach zu stark.

Viele ihrer Mitspieler haben sich beim entscheidenden Siebenmeter abgewendet. Was haben Sie gemacht?
Klar habe ich hingeguckt. Ich war überzeugt davon, dass der Christiansen vorbei wirft, so wie er es bei wichtigen Spielen bisher immer gemacht hat (lacht). Da wäre er wahrscheinlich im Boden versunken, wenn er den nicht macht.

Wie bitter ist es drei Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor zu kassieren?
Das passiert. Jetzt sind wir mit einem Tor ausgeschieden, vor einem Jahr haben wir Frankreich mit einem Tor geschlagen und die haben mit hängenden Köpfen da gestanden.

Sie und ihre Mitspieler haben den Dänen relativ herzlich gratuliert…
Viele von uns spielen ja mit den Dänen in den gleichen Mannschaften. Es war ein hartes Spiel, aber es war fair. Lieber gehe ich so vom Spielfeld, als wenn man sich beim nächsten Wiedersehen fragen muss, "sage ich jetzt Hallo, oder nicht". Es war ein enges Spiel, aber die Dänen haben es sich verdient ins Finale einzuziehen. Gratulation!

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