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Handball-EM: Frankreich deklassiert das DHB-Team

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Nationalmannschaft  

Frankreich deklassiert das deutsche Team

27.01.2008, 15:47 Uhr | t-online.de

Aus Lillehammer, Norwegen, berichtet Arne Henkes

Frankreichs Krantz (Mitte) setzt sich gegen von Behren (re.) und Kraus durch (Foto: dpa)Frankreichs Krantz (Mitte) setzt sich gegen von Behren (re.) und Kraus durch (Foto: dpa) Mit einer bitterbösen 26:36 (9:18)-Klatsche gegen Frankreich hat sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft von der Europameisterschaft in Norwegen verabschiedet. Der stark ersatzgeschwächte Weltmeister beendete die kontinentalen Titelkämpfe damit als Vierter, Frankreich muss sich nach dem Titelgewinn 2006 mit Bronze zufrieden geben. Bester Werfer der DHB-Auswahl war Torsten Jansen mit sieben Treffern, Oliver Girault erzielte acht Tore für die Equipe Tricolore.

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Wütender Bundestrainer mit Verständnis

Bundestrainer Heiner Brand zeigte sich dann auch geradezu entsetzt von der Leistung seines Teams. "Die Leistung gegen Frankreich kann ich so nicht akzeptieren. Ich kann akzeptieren, dass wir verloren haben, aber nicht wie. Es fehlte ein wenig die Leidenschaft." Verständnisvoll fügte der Nationalcoach aber an: !Der Kräfteverschleiß war aber auch enorm hoch. Das muss ich jetzt erstmal verarbeiten." Nach den Ausfällen von Oleg Velyky und Abwehrchef Oliver Roggisch musste Brand im kleinen Finale auch auf Florian Kehrmann (Oberschenkelzerrung) und Sebastian Preiß (Entzündung in der Kniekehle) verzichten. Der Hamburger Stefan Schröder und der Lemgoer Rolf Hermann rückten für die Beiden in den Kader.

"Kann ich so nicht akzeptieren" Interview: EM-Fazit von Heiner Brand

Hoher Rückstand schon am Anfang

Die Enttäuschung über das bittere Ausscheiden im Halbfinale und der Substanzverlust war den deutschen Spielern deutlich anzumerken. In den ersten Minuten gelang dem DHB-Team gar nichts, die Franzosen sorgten mit einfachen Tempogegenstoßtoren bereits nach elf Minuten für die Vorentscheidung (10:2). "Das hat uns das Genick gebrochen", sagte Spielmacher Markus Baur. Und dann schlug das Verletzungspech erneut erbarmungslos zu. Baur knickte ohne Einwirkung eines Gegners um und verletzte sich dabei am linken Sprunggelenk.

Kempas Erben Das Webblog zur Handball-EM
Zum Durchklicken Das deutsche Aufgebot 

Franzosen halten Tempo hoch

Kurzzeitig sah es so aus, als könnte die Not-Sieben den Abstand in Grenzen halten. Doch dann erhöhten die offensiv deckenden Franzosen wieder das Tempo und bauten die Führung nach 23. Minuten auf zehn Tore aus (16:6). Am Kreis musste mittlerweile Rückraumspieler Lars Kaufmann den erschöpften Andrej Klimowets ersetzen. Ein überdeutliches Sinnbild der deutschen Verletzungsmisere.

 

Experimente wegen Personalnot

Frankreich war mit dem deutlichen 18:9 noch nicht zufrieden. Der Mannschaft von Claude Onesta war deutlich anzumerken, dass sie auf Revanche für das verlorene WM-Halbfinale brannte. Brand übte sich unterdessen weiter in Mangelverwaltung, beorderte Linksaußen Dominik Klein auf die Mitte-Position um Michael Kraus eine dringend benötigte Ruhepause zu gönnen. Dank des tapfer kämpfenden Kielers hielt das DHB-Team den Abstand bis zur 50. Minute in Grenzen (21:30).

 

Nächstes Ziel Olympia

Die letzten Minuten schaltete Frankreich endlich einen Gang zurück, so dass die Niederlage für die deutsche Auswahl nicht in ein Desaster ausartete. Heiner Brand hat nun sieben Monate Zeit, sein Team auf die Olympischen Spiele in Peking vorzubereiten. Seinen Spielern ist jedoch vorerst keine Verschnaufpause vergönnt. Bereits am nächsten Wochenende nimmt die Handball-Bundesliga wieder ihren Betrieb auf.

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