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Handball-EM: Dänemark holt sich den EM-Titel

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Finale  

Dänemark holt sich den EM-Titel

27.01.2008, 18:24 Uhr | dpa

Dänemarks Knudsen (li.) setzt sich gegen Dominikovic durch (Foto: dpa)Dänemarks Knudsen (li.) setzt sich gegen Dominikovic durch (Foto: dpa) Dänemark hat erstmals einen internationalen Titel gewonnen und fährt als Handball-Europameister zu den Olympischen Spielen nach Peking. Die Skandinavier gewannen in Lillehammer das Endspiel gegen Olympiasieger Kroatien mit 24:20 (13:10). Die Dänen hatten am Vortag Weltmeister Deutschland im Halbfinale mit 26:25 bezwungen und präsentierten sich vor 9052 Zuschauern in der Hakons Halle als geschlossene Mannschaft. Lars Christiansen (7/2) von der SG Flensburg-Handewitt warf für Dänemark die meisten Tore. Zugleich wurde er mit 43 Treffern Torschützenkönig der EM. Beste kroatische Werfer waren Ivano Balic und Petar Metlicic (je 5).

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Dänemarks Keeper Hvidt erneut überragend

Die Kroaten erwischten einen Blitzstart in ihr viertes Endspiel in fünf Jahren nach der WM 2003, den Olympischen Spielen 2004 und der WM 2005. Die Dänen hingegen schienen in der Neuauflage des Spiels um Platz drei bei der EM 2006 in der Schweiz erst nach dem 0:4-Rückstand (7.) wach zu werden. Mit dem zum besten Torhüter der EM gewählten Kasper Hvidt als Rückhalt, der allein in der ersten Halbzeit 41 Prozent aller Bälle parierte, holten die Skandinavier Tor um Tor auf. Zudem steigerte sich die dänische Deckung und ließ Kroatiens Spielmacher Ivano Balic überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

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Kroatiens Trainer Cervar sieht die Rote Karte

Durch drei Kontertreffern der Bundesliga-Spieler Hans Lindberg (Hamburg) und Lars Christiansen (Flensburg-Handewitt) lag der WM-Dritte nach einem 8:9-Rückstand (22.) mit 11:9 (26.) vorn und ging mit einer 13:10-Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff baute das Team von Trainer Ulrik Wilbek den Vorsprung gar auf 16:11 (35.) aus. Die Kroaten hingegen verloren zunehmend ihre Linie, fühlten sich von den spanischen Unparteiischen Vicento Breto/Jose Antonio Huelin benachteiligt und rieben sich in Diskussionen auf. Trauriger Höhepunkt war die Rote Karte gegen Trainer Lino Cervar wegen anhaltender Diskussionen mit den Schiedsrichtern. Zwar kam Kroatien noch einmal auf 20:22 (56.) heran, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden.

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