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Fußball-Bundesliga: Rückrunde startet mit Hansa Rostock gegen FC Bayern

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Hintergrund  

Wer trifft für Makaay?

01.02.2008, 12:00 Uhr | Jörg Hausmann, t-online.de

Roy Makaay (Foto: imago)Roy Makaay (Foto: imago) Zum 15. Mal in ihrer 45-jährigen Geschichte startet die Bundesliga mit einem speziellen Freitagabendspiel in die Rückrunde – und schon zum fünften Mal ist der Rekordmeister mit von der Partie. Die Rolle des Favoriten trägt der FC Bayern München auch beim Aufsteiger in Rostock wie selbstverständlich. Zum dritten Mal nach 2005 und 2006 treten die Bayern als Herbstmeister an – zum ersten Mal jedoch ohne Roy Makaay. Niemand erzielte in den 90 Minuten zum Rückrundenstart mehr Tore als der Niederländer. Sein italienischer Nachfolger Luca Toni ist als Nachfolger prädestiniert.

Die Ausländer holen in Sachen Toren auf

Denn: Von 39 Toren, die in den bisherigen 14 Rückrundenauftaktpartien gezählt wurden, entfielen immerhin 16 auf ausländische Profis. Zehn davon seit der Wiederaufnahme des Freitagabendspiels 2004.

Danish Dynamite

Den Anfang machte am 9. Dezember 1977 Gladbachs Stürmerlegende Allan Simonsen. Damals zu Europas Fußballer des Jahres gewählt, reichte der Doppelpack des Wikingers jedoch nur zu einem 2:2 des seinerzeitigen Meisters gegen den VfL Bochum. Sein Landsmann Ebbe Sand, bei Schalke unvergessen, entschied zur Wiederbelebung des exklusiven Rückrundenauftakts am 30. Januar 2004 durch sein siegbringendes 1:0 das Revierderby bei Borussia Dortmund.

Worms Hattrick von Düsseldorf

Unerreicht geblieben ist jedoch bis heute Ronald Worms Sahneabend von Düsseldorf am 16. Januar 1976. Der damalige Nationalstürmer netzte im Rheinstadion binnen vierzehn Minuten (57., 70., 71.) drei Mal für seinen MSV Duisburg ein: ein lupenreiner Hattrick. Fortunas Linksaußen Dieter Herzog glückte in der 80. Minute lediglich noch Ergebniskosmetik.

Makaay unerreicht

Worms rangiert insofern in der inoffiziellen Torschützenliste zum Rückrundenstart nur um einen Treffer hinter Makaay. Der heutige Angreifer Feyenoord Rotterdams aber steht in den jüngsten drei Vergleichen jedes Mal in der Statistik. Pierre Littbarski, Weltmeister von 1990, schaffte es zu seligen Kölner Zeiten wenigstens in zwei verschiedenen Auseinandersetzungen zur Eröffnung des 18. Spieltags, zu treffen: am 1. Februar 1985 zum 1:0-Sieg über Braunschweig und am 27. November 1987 zum abschließenden 4:0 über den Karlsruher SC.

Röbers Sternstunde mit dem BVB

Als im vergangenen Jahr, genau am 26. Januar 2007, die Bundesligarückrundenpremiere zum dritten Mal in Dortmund stattfand, gelang dem BVB ein unerwarteter Coup und sein erster Erfolg bei einer solchen Gelegenheit: Der Tabellenneunte schlug passend zum Debüt seines damaligen Cheftrainers Jürgen Röber den Dritten aus München mit 3:2. Der Sieg der Mannschaft des früheren Bayern-Profis über den späteren Tabellenvierten ging entscheidend auf einen Doppelpack des Schweizers Alexander Frei zurück. Einen deutschen Torschützen gab es nicht.

Das letzte deutsche Tor

Als der steht Michael Ballack seit dem 27. Januar 2006 in den Geschichtsbüchern, Damals erlebten 54.000 Zuschauer im Borussia-Park zu Mönchengladbach nicht nur den Treffer des Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft. Sie sahen beim 3:1 für die Gäste vor allem auch den ersten Doppelpack seit dem Gladbacher Simonsen 1977 – durch Makaay. Schon am 21. Januar 2005 hatte der Torgarant aus dem westlichen Nachbarland das klare 3:0 des Spitzenreiters über den Neunten aus Hamburg eingeleitet.

Köln noch vor den Bayern

Fazit: Rostock reiht sich gegen die Bayern als bisher 19. Mannschaft seit 1972 ein, die an einem Freitag Abend am Rückrundenstart teilhat. Oberhausen und Bielefeld (2:0) machten am 21. Januar vor 36 Jahren den Anfang, aber niemand war öfter mit von der Partie als die Bayern. Rein statistisch kommt der beste Klub jedoch aus Köln. Der 1. FC gewann – siehe Littbarski – bei zwei Chancen zwei Mal. Auf Grund der Tordifferenz (5:0 gegenüber 8:6) liegen die Geißböcke in dieser Wertung noch vor dem zwei Mal besiegten FC Bayern – aber wahrscheinlich nur bis zum Abend des 1. Februar.

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