Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Hambüchen in drei Finals dabei

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hambüchen in drei Finals dabei

10.02.2010, 11:33 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen (Foto: imago)Fabian Hambüchen (Foto: imago) Cheftrainer AndreasHirsch schlug die Hände über dem Kopf zusammen, Vater Wolfgang Hambüchen zog die Stirn kraus: Weltmeister Fabian Hambüchen hat zum Abschluss der vorolympischen Turn-Wettbewerbe für eine Schrecksekunde im deutschen Lager gesorgt. Am Ende seiner Reck-Übung wurde der Top-Favorit bei zu glatter Stange beim Abgang zu zeitig vom Gerät gerissen, konnte seine Drehungen zum Doppelsalto nicht absolvieren und landete schmerzhaft auf dem Rücken. Damit reichte es für den 20-Jährigen nur zu Rang sieben.

Peking Hambüchen in glänzender Verfassung

Ohne Verletzungen

"Das Wichtigste ist, dass er keine Verletzungen davon getragen hat", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch nach dem kurzen Schock. Hambüchen war in Vorkampf und Team-Finale (jeweils 15,90) mit den Höchstnoten am Königsgerät bedacht worden und galt aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades seiner Übung auch in Peking als Gold-Kandidat. "Schade. Aber das war ein Missgeschick, keine Substanzfrage. Er hat hier ansonsten alles voll auf den Punkt gezogen. Und wäre die Stange nicht so glatt gewesen, dann hätten wir heute unsere Hymne gehört", bedauerte Hirsch.

Kein Aufwärmen an den Geräten möglich

Auch Hambüchen, der zunächst minutenlang fassungslos neben dem Gerät stand, fand schnell seine Worte wieder. "Schon während der Übung habe ich gemerkt, dass mit der Stange irgendwas nicht stimmt. Ich wollte beim Abgang statt zwei Schrauben nur eine turnen, aber es hat nicht gereicht. Das ist bitter, aber es gibt Schlimmeres", meinte der deutsche Ausnahme-Turner nach seinem Missgeschick und beklagte, dass in Peking kein Warm-Up an den Geräten möglich war.

Brian Gladow überzeugt

Glänzend präsentierte sich der Berliner Brian Gladow, der als Vierter nur haarscharf das Siegerpodest verpasste. Mit 15,00 Punkten erhielt er die gleiche Wertung wie der drittplatzierte Japaner Kazuhito Tanaka, wurde aber aufgrund der schwächeren B-Note für die Ausführung hinter ihm eingeordnet. Der Sieg ging an den Südkoreaner Kim Jihoon (15,45).

Starke Asiaten am Barren

Zuvor hatte Hambüchen Platz sechs am Barren belegt. Dabei hatte er noch einen Doppelsalto in seine WM-Übung eingebaut. Gegen die starken Asiaten war ein Medaillenrang für den Hessen hier aber nicht drin: Liang Mingsheng und Feng Zhe landeten einen chinesischen Doppelsieg. Bereits am ersten Finaltag war Hambüchen Dritter am Boden geworden.

Vier Siege für Lu Bin

Überragende Athleten in Peking waren die Chinesen Lu Bin und Cheng Fei. Lu Bin feierte sein Comeback nach langer Verletzungspause mit insgesamt vier Siegen. Nach dem Erfolg mit dem chinesischen Team verbuchte er auch an Seitpferd, Ringen und Sprung die höchsten Punktzahlen. Sprung-Weltmeisterin Cheng Fei setzte sich neben ihrem Spezialgerät auch am Boden und am Balken durch.

Zwei deutsche Frauen im Barrenfinale

Doch auch die deutschen Turner können beim späten Saison-Höhepunkt eine positive Bilanz verbuchen. Neben den vier Finalplätzen für Hambüchen und Gladow stimmte auch der fünfte Platz im Team-Wettbewerb ohne die verletzten Leistungsträger Thomas Andergassen und Philipp Boy zuversichtlich. "Der Höhepunkt war die WM. Natürlich wollten wir uns gut präsentieren. Aber wichtiger war, hier das gesamte Umfeld, die Halle, die Versorgung und den Verkehr kennenzulernen. Insgesamt haben wir ein gutes Feeling, Ungewissheiten bleiben die trockene Luft und der Smog", sagte Hirsch. Anja Brinker (Fünfte) und Marie-Sophie Hindermann (Sechste) sorgten mit ihren Finalplätzen am Stufenbarren für die herausragenden Ergebnisse der deutschen Frauen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal