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Fußball-Bundesliga: Fenins Traum-Einstand regt Fans zum Träumen an

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Spieler des Tages - 18. Spieltag  

Fenins Traum-Einstand regt Fans zum Träumen an

02.02.2008, 19:15 Uhr | sid, t-online.de

Martin Fenin (Foto: dpa)Martin Fenin (Foto: dpa) Mit 20 Jahren hat man noch Träume. Ob man sie jemals verwirklicht, ist eine andere Frage. Doch Martin Fenin hat es geschafft... und wie! Bei seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für seinen neuen Klub, der gleichzeitig auch das Bundesliga-Debüt des Stürmers war, erzielte er beim 3:0-Auswärtserfolg bei Hertha BSC Berlin alle drei Treffer für Eintracht Frankfurt. Voller Stolz riss Fenin anschließend die Hände in die Höhe und streckte drei Finger an jeder Hand in den Berliner Schneeregen. "Drei Treffer in einem Spiel sind mir noch nie gelungen. Ich bin überglücklich", meinte der tschechische Nationalspieler strahlend.

"Die Bundesliga war immer mein Traum"


Ziemlich nervös sei er in die Partie gegangen, gestand der 20 Jahre alte Stürmer. "Ich hatte viel Respekt vor dem ersten Spiel in Deutschland. Die Bundesliga war immer mein Traum", sagte Fenin. Rund vier Millionen Euro hatte Frankfurt in der Winterpause für den wuchtigen Angreifer an FK Teplice überwiesen. Bereits im Sommer waren Frankfurt wie Werder Bremen am Urgewächs von Teplice interessiert. Damals platzte der Transfer, weil die Tschechen 4,5 Millionen Euro wollten.

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Klare Worte von Funkel beim Spaziergang

Auf dem Spaziergang vor dem Spiel hatte sich Frankfurts Coach Friedhelm Funkel den Neuzugang zur Brust genommen. "Ich habe ihm gesagt, dass er nicht an Toren gemessen wird, sondern für die Mannschaft arbeiten muss", erklärte Funkel nach dem Spiel und fügte an: "Es wird auch wieder Tage geben, wo er nicht treffen wird. Wichtig ist, dass er bescheiden bleibt."

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Oma aus Kanada auf der Tribüne

Dreimal schlug Fenin (39./60./90.), dessen komplette Familie inklusive der aus Kanada angereisten Oma im Stadion war, vor dem gegnerischen Tor eiskalt zu und bescherte der Eintracht den höchsten Saisonsieg. Beim 2:0 zeigte er seine Klasse, als er Herthas Sofian Chahed im Laufduell auf kurzer Distanz einige Meter abnahm. Außerdem patzte Keeper Jaroslav Drobny, der sich in der kurzen Ecke überraschen ließ.

Lob vom Sturmpartner Amanatidis

"Wir wussten, dass er stark ist. Deshalb haben wir ihn ja geholt", sagte Frankfurts Kapitän Ioannis Amanatidis. Dank des Dreierpacks von Fenin haben die Frankfurter, die in der Winterpause 8,3 Millionen Euro für Neuzugänge ausgaben, einen erneuten Schritt aus dem Liga-Mittelmaß unternommen. "Ich weiß, dass die Euphorie jetzt wieder ansteigt", sagte Funkel wohl wissend, dass in Frankfurt jetzt sofort wieder vom Europapokal geträumt wird.

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