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Schweiz: Vorfreude auf Nationaltrainer Hitzfeld

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Schweizer freuen sich auf Nati-Trainer Hitzfeld

04.02.2008, 15:21 Uhr | dpa

Ottmar Hitzfeld (Foto: imago)Ottmar Hitzfeld (Foto: imago) Die bevorstehende Unterschrift von Ottmar Hitzfeld unter den Vertrag als neuer Schweizer Nationaltrainer hat im Land des EM-Gastgebers große Erwartungen geweckt. "Eine starke Lösung", nannte der "Tages-Anzeiger" die am Sonntag publik gewordene Entscheidung für Bayern-Coach Hitzfeld als Nachfolger des populären Köbi Kuhn für die Zeit nach der EM. Und das Boulevard-Blatt "Blick" nannte den 59-Jährigen einen "unermüdlichen Kämpfer". Am Wochenende hatte die SFV- Führungsriege in einem Gespräch mit Hitzfeld, der in München im Sommer Platz für Jürgen Klinsmann macht, nach eigenen Angaben Übereinstimmung in den wesentlichen Verhandlungspunkten erzielt. Bis Ende Februar sollen alle Details geklärt sein.

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Lob für Hitzfelds Mut

Hitzfeld soll die Schweiz zur WM 2010 in Südafrika führen. Als Nachfolger von Kuhn übernimmt er allerdings keine sehr selbstbewusste Mannschaft - wie immer die EM für die Schweizer auch ausgehen wird. Träume auf einen EM-Titel darf man zwar hegen, doch so recht glauben will dies bei den Eidgenossen niemand. Und so wird denn auch der Mut Hitzfelds gelobt, sich von München aus noch weiter nach Süden zu orientieren. "Wieso also tut er sich das an? Setzt sein ganzes Renommée aufs Spiel, um am Ende seiner ruhmreichen Karriere den Nervenkitzel auf der Trainerbank der Nationalmannschaft zu erfahren", fragte "Blick".

Hitzfeld: Druck wäre überschaubarer

Hitzfeld hatte Anfang Januar seinen Abschied beim FC Bayern zum Saisonende bekanntgegeben und später in einem Interview seine Bereitschaft für das Amt des Nationaltrainers signalisiert "Ich glaube schon, eine Erfahrung als Nationaltrainer zu machen, das wäre eine große Sache. Der Druck und die Erwartungshaltung wären auch in der Schweiz groß, aber es wäre alles überschaubar", sagte Hitzfeld, der schon als Spieler und Vereinscoach mehrere Jahre in der Schweiz arbeitete und zwischen 1972 und 1991 mehrere Titel gewinnen konnte.

Geld spielt für Hitzfeld keine Rolle

Für die "Basler Zeitung" ist Hitzfeld ein immer fair agierender Fußballlehrer, der vor allem beim Geld große Abstriche machen müsse. Sein Vorgänger Köbi Kuhn verdient rund 600.000 Franken (über 370.000 Euro) pro Jahr. In München bekommt Hitzfeld ein Vielfaches. "Doch es ist nicht das Geld, das reizt. Noch nie ist in der Schweiz ein zukünftiger Nationaltrainer mit einer größeren Erwartungshaltung konfrontiert worden", stellt die Zeitung fest.

Hitzfeld ist eine starke Lösung

Auch der "Tages-Anzeiger" warnt: "Hitzfeld ist ein Glücksfall - aber er ist längst keine Garantie, dass der Schweizer Fußball mit ihm auch glücklich wird." Für Hitzfeld sei es wichtig, mit Leuten seiner Wahl eng zusammenarbeiten zu können, und offensichtlich sollen diese Wünsche erfüllt werden.



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