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Ballack "freut sich" auf sein Comeback

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Nationalmannschaft  

Ballack "freut sich" auf sein Comeback

05.02.2008, 14:14 Uhr | cl, T-Online, t-online.de

Michael Ballack auf dem Weg zur PK (Foto: dpa)Michael Ballack auf dem Weg zur PK (Foto: dpa) Vor dem ersten Testspiel des EM-Jahres gegen Österreich ist beim Kapitän der deutschen Nationalmannschaft die Vorfreude groß. "Ich freue mich", sagte Ballack bei der Pressekonferenz des DFB in Wien einen Tag vor seinem Comeback in der DFB-Elf nach zehnmonatiger Verletzungspause. Den Mittelfeldspieler plagen zwar immer noch Verletzungssorgen, er ist mit einer leichten Blessur an der Wade sowie einer Platzwunde am Kopf zum Länderspiel angereist. Doch sieht er "keinerlei Probleme" für seinen Einsatz am Mittwochabend.

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Adäquate Standortbestimmung erwartet

Auf den Gegner angesprochen erhofft sich Michael Ballack eine starke österreichische Mannschaft. Immerhin spiele man ja auch bei der EURO gegen Österreich, und da wäre es gut, eine adäquate Standortbestimmung zu bekommen, sagte der Chelsea-Star. Furcht hat Ballack vor dem EM-Gastgeber nicht, allerdings eine gehörige Portion Respekt. Man dürfe keinen Gegner unterschätzen, gerade im Hinblick auf den Heimvorteil der Österreicher. Er selbst könne sich noch gut an die Heim-WM 2006 erinnern, und welche Rolle die Fans dort gespielt hatten. "Dieser Rückenwind wird auch den Österreichern helfen", ist der Kapitän überzeugt. Allerdings baut er auf die gute Vorbereitung und die Stärke der deutschen Mannschaft, um im Nachbarland bestehen zu können.

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Ballack: "EM steht vor der Tür"

Abschließend ermahnte Ballack, ähnlich wie Oliver Bierhoff tags zuvor, eindringlich seine Mitspieler, die Zügel nicht schleifen zu lassen. Die "EM steht vor der Tür", und das müsse jeder verinnerlichen. Den Appell des Teammanagers ("Von jedem einzelnen erwarte ich ab heute volle Konzentration und hundertprozentige Leistungsbereitschaft. Ansonsten ist der Traum von der EM-Teilnahme schnell ausgeträumt.") hält Ballack für "gut und normal". Allerdings dürfe auch nicht vergessen werden, dass viele Spieler verletzt waren oder im Verein nicht die Rolle spielen konnten, die vielleicht nötig gewesen wäre, um Topform zu erreichen. Aber "jetzt zählt nur die EM", deshalb ist auch ein Sieg gegen die Österreicher aus Kapitänssicht Pflicht.

Aufgebot Löw holt zwei Neulinge

Löw: "Kein absoluter Härtetest"

Für Bundestrainer Löw, der für den Abend eine intensive Trainingseinheit angesetzt hat, ist das Testspiel in Wien "kein absoluter Härtetest". Durch die vielen neuen Verletzten wie zum Beispiel Christoph Metzelder wird Löw die Partie gegen Österreich zum ausgiebigen Testen nutzen, denn zum Einspielen, wie ursprünglich geplant, sieht Löw momentan keine Möglichkeit. So stellt er sich für den wiedergenesenen Lukas Podolski gleich mehrere Einsatzvarianten vor, entweder in der Spitze neben Miroslav Klose, oder, wie schon einmal praktiziert, offensiv hinter den Spitzen. Auf den Weckruf von Oliver Bierhoff angesprochen sagte Löw, jeder wisse, worum es gehe. Die Vorbereitung laufe demnach "in absoluter Ruhe" ab.

Löw muss improvisieren

Auf jeden Fall muss der Bundestrainer wegen der Personalsorgen einmal mehr improvisieren. Offen ist, wer in der Innenverteidigung neben Per Mertesacker den Platz des verletzten Christoph Metzelder einnehmen wird. Kandidaten sind Manuel Friedrich und Neuling Heiko Westermann. Auf der linken Außenbahn ist Philipp Lahm gesetzt. Rechts dürfte Gonzalo Castro in der Viererkette spielen. Sicher ist der Einsatz von Torwart Jens Lehmann. Im Mittelfeld sind Bernd Schneider und Bastian Schweinsteiger erste Wahl. Für den defensiven Part von Torsten Fringskommen Thomas Hitzlsperger, Simon Rolfes oder auch Debütant Jermaine Jones in Frage. Offen ist auch die Position im Angriff neben dem gesetzten Miroslav Klose. Kevin Kuranyi und Mario Gomez kämpfen um den Platz. Möglicherweise spielen beide jeweils eine Halbzeit.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Österreich: Manninger - Pogatetz, Stranzl, Prödl, Garics - Standfest, Prager oder Säumel, Aufhauser, Leitgeb - Ivanschitz - Linz

Deutschland: Lehmann - Castro, Mertesacker, Manuel Friedrich oder Westermann, Lahm - Schneider, Ballack, Hitzlsperger oder Rolfes, Schweinsteiger - Klose, Kuranyi oder Gomez

Schiedsrichter: Paolo Dondarini (Italien)

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