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Energie Cottbus: Ulrich Lepsch übt Schiedsrichterschelte

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FC Energie Cottbus  

Lausitzer üben Schiedsrichterschelte

06.02.2008, 11:43 Uhr | t-online.de, sid

Trainer Bojan Prasnikar (Foto: imago)Trainer Bojan Prasnikar (Foto: imago) Die strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen bei der Niederlage gegen Bayer Leverkusen veranlassen Energie Cottbus zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten, die sich seit geraumer Zeit von den Unparteiischen benachteiligt fühlen, schlagen nun in Form eines offenen Briefes an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) Alarm.

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Präsident Lepsch: "Es geht um Existenzen"

"Ich will an eine Verschwörung gegen Energie nicht glauben, aber angesichts der vielen Entscheidungen gegen uns geht die Tendenz eindeutig gegen den Klub", sagte Präsident Ulrich Lepsch. Er wolle keinem Schiedsrichter absichtliche Fehlentscheidungen unterstellen, "aber in letzter Zeit mussten wir einfach zu viel schlucken. Hier geht es um Existenzen." Verwaltungsrat-Mitglied Dieter Friese bat den DFB in dem Brief, "die Bundesliga-Schiedsrichter zu sensibilisieren", dass sie "auch ein Mehr an Verantwortung tragen". Friese könne verstehen, dass bei der seiner Meinung nach Vielzahl an Fehlentscheidungen "ein unsäglicher Ost-West-Disput ständig neue Nahrung erhält".

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Ohne Fehlentscheidungen auf Platz elf

Der Ärger erscheint mit Blick auf die Webseite www.wahretabelle.de verständlich: Dort werden Fehlentscheidungen aus den Ergebnissen herausgerechnet und danach wird die "wahre Tabelle" aufgestellt. Energie hätte demnach 22 Punkte und wäre Tabellenelfter, in der Realität sind es nur 15 Zähler und der vorletzte Tabellenplatz.

Zwei Tore nicht anerkannt

Schiedsrichter Lutz Wagner hatte beim 2:3 gegen Leverkusen am Samstag zwei Cottbuser Treffer wegen Abseits nicht anerkannt und vier Minuten vor dem Abpfiff einen Foulelfmeter gegen Energie gepfiffen, den Nationalspieler Simon Rolfes zum Siegtreffer verwandelte. Während der Strafstoß regelgerecht war, waren beide Abseitssituationen sehr strittig.

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