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Werder Bremen erkämpft sich Punkt beim FC Bayern | 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga

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FC Bayern München - Werder Bremen  

Werder erkämpft sich Punkt bei den Bayern

06.02.2008, 14:07 Uhr | dpa

Hamit Altintop (li.) und Dusko Tosic (Foto: Reuters)Hamit Altintop (li.) und Dusko Tosic (Foto: Reuters)Werder Bremen hat einen Alleingang des FC Bayern München in der Bundesliga verhindert. Trotz großer Personalprobleme erkämpfte der Tabellenzweite beim Spitzenreiter ein verdientes 1:1 (1:1) und hielt den Titelkampf damit spannend. In einem zeitweise giftig geführten Spiel mit neun Gelben Karten waren die Bremer sogar in der sechsten Minute durch den Brasilianer Diego in Führung gegangen. Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften München Allianz-Arena konnten die Bayern aus ihrem Chancenplus nur beim Ausgleich durch Zé Roberto Kapital schlagen. Ohne Franck Ribéry fehlte den Bayern in der Offensive Tempo und Spielwitz. Zudem scheiterte Weltmeister Luca Toni beim Stand von 0:1 mit einem Foulelfmeter am guten Werder-Torhüter Tim Wiese (29.).

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Bremen wartet auf den ersten Sieg im neuen Jahr

Durch das Remis hielten die Bayern ihren schärfsten Verfolger auf Abstand und rangieren nach 19 Spieltagen mit 40 Punkten weiter drei Zähler vor den Bremern. Die Norddeutschen warten in der Rückrunde allerdings weiter auf den ersten Sieg.

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Schweinsteiger kann Ribéry nicht ersetzen

Die Gäste verkauften sich in der Allianz-Arena sehr gut. In der zweiten Hälfte beschränkten sie sich aber nur noch auf das Halten des Unentschiedens. Bei den Münchnern konnte Bastian Schweinsteiger den Franzosen Ribéry in keiner Phase gleichwertig ersetzen und wurde in der 67. Minute gegen Toni Kroos ausgewechselt. Auf Werder-Seite gab Tim Borowski an seiner künftigen Wirkungsstätte eine unauffällige Vorstellung.

Schaaf tritt die Flucht nach vorne an

Angesichts der zahlreichen Ausfälle trat Werder-Trainer Thomas Schaaf mit einer überraschend offensiv ausgerichteten Aufstellung die Flucht nach vorn an. Für den gesperrten Naldo rückte Kapitän Frank Baumann in die Innenverteidigung. Der Däne Daniel Jensen spielte vor der Abwehr. Neu im Team war der Österreicher Martin Harnik, der am Mittwoch in Wien im Länderspiel gegen Deutschland überzeugte hatte, als zweite Spitze neben Markus Rosenberg.

Der Rekordmeister mit Anlaufschwierigkeiten

Schaafs Taktik ging zunächst auf. Gegen zu passive Gastgeber übernahmen die Bremer das Kommando. Gleich ihre erste Chance nutzten sie durch Diegos zehnten Saisontreffer zur Führung (6.). Der Rekordmeister brauchte 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Erst als das Mittelfeld - angetrieben von Mark van Bommel und Zé Roberto - aggressiver wurde, steigerte sich das Team.

Toni vergibt einen Foulelfmeter

In der 29. Minute hatten die Münchener die größte Chance zum Ausgleich: Werder-Keeper Wiese legte Luca Toni, machte seinen Fehler aber wieder gut, als er den schwach geschossenen Foulelfmeter des Italieners parierte. "Das ist ein Fußball-Gesetz, dass der Gefoulte nicht selbst schießt", sagte der verärgerte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer nach dem ersten vergebenen Elfmeter der Bayern in der Bundesliga seit nach anderthalb Jahren. Drei Minuten später hatten er dank Zé Roberto Grund zum Jubeln.

Özil gibt sein Werder-Debüt

Nach dem Wechsel diktierten die Bayern weiter das Geschehen, doch machte sich das Fehlen von Ribéry immer deutlicher bemerkbar. Erst in der 58. Minute prüfte Hamit Altintop erstmals wieder Wiese. Aber auch die Bremer brachte nicht mehr viel zustande. Diego wurde von den Münchenern kontrolliert. Auch die Einwechslung von Neuzugang Mesut Özil, der sein Debüt im Werder-Trikot gab, besserte das Spiel nicht.

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