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Deutschland - Österreich: Löw mahnt, Hickersberger freut sich

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EM 2008  

Löw mahnt, Hickersberger freut sich

07.02.2008, 09:25 Uhr | t-online.de

Aus Wien berichtet Jörg Runde

Bastian Schweinsteiger (li.) und Andreas Ivanschitz (Foto: dpa)Bastian Schweinsteiger (li.) und Andreas Ivanschitz (Foto: dpa) Als Jogi Löw um 22.55 Uhr vor der versammelten Journalie im Presseraum des Ernst-Happel-Stadions Platz nahm, atmete der Chefcoach der deutschen Nationalmannschaft erst einmal tief durch. Seine einleitenden Worte passten dann auch zur Geste: „Das 3:0 gegen Österreich spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Wir können von Glück reden, dass wir nicht in Rückstand geraten sind oder gar verloren haben.“  Widerworte erntete der Bundestrainer für seine Einschätzung nicht. Alle Anwesenden waren sich einig: Österreich hätte im Testspiel gegen Deutschland den Sieg verdient gehabt.  

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Hickersberger in Plauderlaune

In entsprechend launiger Plauderstimmung präsentierte sich dann auch Löws österreichisches Pendant. Austria-Coach Josef Hickersberger konnte sich trotz Niederlage als Gewinner fühlen. Seine junge und bislang erfolglose Mannschaft, die in Österreich immer wieder mit Hohn und Spott bedacht wird, hatte es allen gezeigt. „Jeder weiß, dass wir bei der EM nicht vor Ehrfurcht erstarren müssen und auch gegen Favoriten bestehen können.“

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Super gespielt und doch verloren

Im Umkehrschluss heißt das für das deutsche Team. Nicht einmal gegen den 94. der Fifa-Weltrangliste ist ein Sieg sicher. Schon gar nicht bei der EM, wenn die jungen österreichischen Spieler sich im Vorrundenspiel am 16. Juni noch mehr ins Zeug legen werden. Mit Blick auf dieses wichtigere Duell spielte der Ablauf des Abends Trainer-Fuchs Hickersberger voll in die Karten. Super gespielt und doch verloren. „So weiß jeder, dass Siege auch gegen große Gegner möglich sind.“ Und Grund abzuheben gibt es nicht, das verbietet schon das nackte Ergebnis.

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Nur die Chancenverwertung stimmt

Das Ergebnis griff auch Löw noch auf: „Wir haben gewonnen, das zählt.“ Positiv hervorheben wollte der Bundestrainer trotzdem nur die Kaltschnäuzigkeit bei der Chancenverwertung und die daraus resultierenden Treffer von Thomas Hitzlsperger (53.), Miroslav Klose (63.) und Mario Gomez (80.). Das Spiel habe, so Löw weiter, umso mehr verdeutlicht, „dass es noch viele Baustellen gibt“.

Schwachpunkte in der Defensive

In der Defensive zum Beispiel, wo Manuel Friedrich spielte, als müsste er erstmals in der Innenverteidigung aushelfen. Einem Christoph Metzelder wird er seinen Posten so nicht streitig machen. Nicht einmal im EM-Kader hat der Leverkusener mit solchen Darbietungen etwas verloren. Die Schuld am Abwehrchaos alleine an Friedrich festzumachen, wäre allerdings zu einfach. „Das ganze Engagement war nicht ausreichend. Das gilt auch für das Mittelfeld und den Angriff. Da hat sich einer auf den anderen verlassen. So kann man gegen keinen Gegner bestehen“, mahnte Löw auch andere Schwachpunkte wie Philipp Lahm, Bernd Schneider und Bastian Schweinsteiger zu mehr Leistungsbereitschaft.

Leistung der ersten Hälfte nicht zu akzeptieren

Den Zeigefinger bereits erhoben, legte Löw gleich noch nach: „Oliver Bierhoff hat ja bereits einen Weckruf gestartet. Ich kann nur nachlegen und jeden dazu auffordern, mehr zu tun. Wir erwarten von jedem Nationalspieler, dass er weiter an sich arbeitet und mehr tut als ein normaler Bundesligaspieler. Noch so eine Leistung wie in der ersten Halbzeit akzeptiere ich nicht.“ Soll heißen: Keiner soll sich vorzeitig auf dem EM-Zug wähnen. Tief durchatmen darf nur der Bundestrainer.

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