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1. FC Nürnberg: Hans Meyer denkt an Abschied

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1. FC Nürnberg  

Magier Meyer denkt an Abschied

08.02.2008, 10:39 Uhr | t-online.de

Hans Meyer (Foto: imago)Hans Meyer (Foto: imago) In der vergangenen Saison noch Pokalsieger und Vater der sensationellen Nürnberger Rückkehr auf die internationale Bühne, scheint Hans Meyers Zauber am Valznerweiher verflogen zu sein. Der Kult-Trainer, der mit seinen 65 Jahren ohnehin nur noch zum Spaß arbeitet, schockte vor der wegweisenden Partie zu Hause gegen Hansa Rostock mit folgender Aussage in der "Bild"-Zeitung: "Vielleicht reden wir nach dem Februar über den Charakter der Mannschaft, dann aber vielleicht nicht mehr mit mir." Gibt der Routinier nach dem 0:2-Fehlstart in Karlsruhe schon auf? Jetzt, da es für die Franken - nach einem Jahr Pause - mal wieder darum geht, im Abstiegskampf zu bestehen, scheint Meyer Signale seines Personals zu empfangen, die ihn über Rückzug nachdenken lassen.

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Garantien gibt es auch für einen Hans Meyer nicht

Fest steht: "Wir vertrauen in die Fähigkeiten von Hans Meyer." Sagte Manager Martin Bader im Fachblatt "kicker". Der 40-Jährige vergaß aber auch nicht, zu erwähnen, dass für Meyer die branchenüblichen Mechanismen gelten: "Garantien? Die gibt es im Fußball bekanntlich nicht. Hans Meyer will übrigens gar keine, dafür ist er zu lange in einem Geschäft, in dem Ergebnisse das Regulativ sind." Und für die aus der Vergangenheit - so ruhmreich sie gewesen sein mögen - kann sich auch ein Meyer beim Club derzeit nichts mehr kaufen.

In Gladbach gegangen - und trotzdem gefeiert

Wie schnell der für seine Schlagfertigkeit geliebte Fußballlehrer mitunter seine Konsequenzen zieht, war seinerzeit in Gladbach zu beobachten. Nach einem 2:2 gegen Schalke und nur einem Sieg aus sieben Begegnungen räumte Meyer am 1. März 2003 am Niederrhein seinen Stuhl. Wie heute dem Club auf Rostock, fehlten auch damals der Borussia als Tabellen-Sechzehntem zwei Zähler zum rettenden Ufer. Das erreichten die Fohlen mit Ewald Lienen. Der heutige Trainer von Panionios Athen - und Meyer - wurden nach dem abschließenden 4:1 über Werder Bremen und Rang zwölf (sechs Punkte vor der Abstiegszone) vom Anhang der Borussen gemeinsam gefeiert.



Insgesamt 13 Jahre in Jena

"Bei der Borussia war es ähnlich wie jetzt beim Club", zog der ehemalige Retter von Hertha BSC einen möglicherweise vielsagenden Vergleich zur Gegenwart. "Allerdings", setzte Meyer hinzu, "nicht ganz so prekär." Nur einmal in seiner Laufbahn habe der verhinderte Rosenzüchter "eine ähnliche Scheißsituation" gehabt: in Jena. In Thüringen begründete Meyer nicht zuletzt durch die Teilnahme am Europapokalendspiel der Pokalsieger 1981 seinen Ruhm. Von 1971 bis 1983 und 1993 bis 1994 arbeitete der mitunter für Journalisten nur schwer zu Interviewende für den FC Carl Zeiss, der momentan um sein Bleiberecht in der 2. Bundesliga bangt.

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