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Hertha BSC Berlin - Arminia Bielefeld | 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga

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Hertha BSC - Arminia Bielefeld  

Hertha im Glück: Siegtreffer in der Nachspielzeit

16.02.2008, 18:35 Uhr | dpa

Herthas Ebert attackiert Korzynietz (Foto: ddp)Die Talfahrt von Arminia Bielefeld in der Fußball-Bundesliga geht auch unter Trainer Michael Frontzeck weiter. Ein Tor von Raffael in der Nachspielzeit (90.+3) besiegelte eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage der Ostwestfalen bei Hertha BSC Berlin. Für Frontzeck war es die vierte Pflichtspielpleite seit seinem Amtsantritt. Hertha verfiel eine Woche nach der starken Leistung beim 3: 1-Sieg gegen den deutschen Meister VfB Stuttgart in den alten Trott, schaffte aber dennoch den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre bot eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen, trotzdem gelang das erste Erfolgserlebnis im Olympiastadion seit dem 10. November 2007.

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Torszenen nur zufällig

Vor 32.031 Zuschauern boten beide Teams bei eisiger Kälte wenig erwärmende Szenen. Bielefeld beschränkte sich lange Zeit auf die Defensivarbeit und überließ Hertha weitgehend das Mittelfeld. Doch die Berliner konnten wie so oft in der laufenden Saison zunächst kein Kapital aus der Feldüberlegenheit schlagen und zeigten eklatante Schwächen im Spielaufbau, die Angriffsbemühungen waren in der Regel am gegnerischen Strafraum beendet.Es passte ins Bild, dass die erste aufregende Szene einem Missgeschick entsprang. Nach einer missglückten Flanke von Bielefelds Markus Schuler (29.) senkte sich das Leder noch gefährlich auf die Torlatte.

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Pantelic noch der beste Berliner

Der Ex-Herthaner Artur Wichniarek, der wegen seiner starken Kritik an Hertha-Manager Dieter Hoeneß von den Berliner Fans ausgepfiffen wurde, scheiterte mit einem Flachschuss aus 25 Metern am weitgehend sicheren Schlussmann Jaroslav Drobny (26.). Bei Hertha lief im zentralen Mittelfeld um die Neuzugänge Raffael und Gojkoi Kacar, die bei dem Spiel gegen Stuttgart noch gelobt wurden, wenig zusammen. Lediglich Marko Pantelic konnte mit einigen Einzelleistungen für Aufregung vor dem gegnerischen Tor sorgen. Die größte Chance der Gastgeber hatte in der 61. Minute der Brasilianer, der nach einem schönen Zuspiel von Abwehrspieler Sofian Chahed den Gästekeeper Mathias Hain zu einer Großtat zwang. In der 77. Minute hatte die heimische Hertha noch Glück, als Keeper Drobny, der bis dahin eine gute Leistung bot, an einer hohen Flanke vorbeilief und der Ball sich noch fast ins Tor senkte.

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