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"Werde mich voll auf Fußball konzentrieren"

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Martin Fenin im Interview  

"Werde mich voll auf Fußball konzentrieren"

13.02.2008, 08:23 Uhr | Das Interview führte Thomas Tamberg, t-online.de

Martin Fenin (Foto: imago)Martin Fenin (Foto: imago) Selten zuvor gab es in der 45-jährigen Geschichte der Fußball-Bundesliga ein so eindrucksvolles Debüt wie das von Martin Fenin. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt, der im Winter vom tschechischen Klub FK Teplice an den Main wechselte, erzielte in seinen bisherigen zwei Ligaspielen gleich vier Treffer. Im Exklusiv-Interview mit T-Online erzählt der 20-Jährige über den plötzlichen Rummel um seine Person, seinen neuen Traumpartner im Sturm Ioannis Amanatidis sowie die Chancen Tschechiens bei der EM 2008.

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Nach Ihrem Traumstart wollen sicherlich viele Menschen etwas von Ihnen. Wie gehen Sie damit um? Geht es Ihnen schon auf die Nerven?
Martin Fenin: Noch nicht. Es ist neu für mich, dass sich so viele Leute für mich interessieren. Aber ich werde mich natürlich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren - und die Presseabteilung der Eintracht sorgt schon dafür, dass es nicht zu viel wird.

Ihr Bundesliga-Einstand war sensationell. Erleben Sie gerade die schönste Zeit Ihre Lebens?
Es ist eine der schönsten Zeiten meines bisherigen Lebens, aber es gab auch andere schöne Momente - privat und im Fußball.

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Ihr Vater ist Medizinprofessor, Ihre Mutter Kinderärztin. Das klingt nicht wirklich nach Leistungssport. Wer hat Ihnen das Talent vererbt?
Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es so, dass ich nicht so schlau bin wie meine Eltern und deshalb "nur" Fußballer werden konnte ( …lacht). Aber im Ernst: Ich bewundere meine Eltern für ihre Berufe und habe es in der Schule auch bis zur Matura gebracht. Wenn ich kein Fußballer geworden wäre, dann hätte ich Sport studiert.

Ist das Zusammenspiel mit Ihrem Sturmpartner Amanatidis wirklich schon so gut oder war auch etwas Glück dabei?
Wir hatten ja in der Vorbereitung vier Wochen Zeit, uns aufeinander einzustellen. Außerdem ist er ein Supertyp, der schon einige Jahre im Geschäft und dazu noch griechischer Nationalspieler ist. Er hilft mir sehr – außerhalb und auf dem Platz.

Neben Eintracht Frankfurt wollte Sie auch Juventus Turin verpflichten. Was gab den Ausschlag, dass Sie nach Frankfurt gekommen sind?
Juve wollte mich haben, aber gleich wieder ausleihen. Frankfurt ist eine sehr gute Adresse, mit tollen Fans und einem super Stadion sowie einem sehr professionellen Management. Außerdem ist die Bundesliga eine der stärksten Ligen der Welt.

Sie haben gesagt, die Bundesliga sei Ihr Traum. Heißt das, Sie werden der Bundesliga immer erhalten bleiben?
Ich bin doch gerade erst angekommen in Deutschland. Ich spiele hier bei Eintracht Frankfurt und ich fühle mich bereits sehr, sehr wohl hier. Außerdem hätte ich mich wohl kaum für viereinhalb Jahre gebunden, wenn ich mir das nicht reiflich überlegt hätte.

Die Euro 2008 könnte Ihr erstes großes internationales Turnier werden. Wie stehen die Chancen, dass Sie dabei sein werden?
Zunächst einmal muss ich hier bei Eintracht Frankfurt konstant gute Leistungen bringen. Dann wird man sehen, ob mich Karel Brückner mitnimmt.

Welche Chancen rechnen Sie sich mit Tschechien bei der EM aus?
Ich denke, dass Tschechien stark genug ist, um die Gruppenphase zu überstehen. Danach ist alles offen und man kann bei diesen starken Mannschaften nicht voraussagen, wer bis ins Finale kommen wird.

Wie stark schätzen Sie Deutschland bei der EM ein?
Sie werden wie bei jeder Endrunde eine sehr gute Rolle spielen. Ob es für den Titel reicht, kann ich nicht sagen, aber sie haben exzellente Chancen.

Wie hat Sie die Eintracht nach Frankfurt gelockt?

Die Kontakte gibt es schon seit letzten Sommer. Man hat mich in Teplice beobachtet. Bernd Hölzenbein, Heribert Bruchhagen und Friedhelm Funkel waren da. Fest entschlossen habe ich mich dann im November 2007.

Was wollen Sie mit Frankfurt in den nächsten Jahren erreichen?
Wir wollen uns weiter in der Bundesliga etablieren. Zunächst gilt es, das Saisonziel – 45 Punkte – zu erreichen. Dann sehen wir weiter.

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