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FC Bayern München: Bastian Schweinsteiger am Scheideweg?

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FC Bayern München  

Quo vadis, Bastian Schweinsteiger?

14.02.2008, 13:31 Uhr | sid

Bastian Schweinsteiger (Foto: imago)Bastian Schweinsteiger (Foto: imago) Die Anhänger des deutschen Rekordmeisters in der Südkurve sind die treuesten, die der FC Bayern zu bieten hat, und Bastian Schweinsteiger ist einer ihrer großen Helden. Wenn der Stadionsprecher die Mannschaftsaufstellung verliest, brüllen die Fans den Nachnamen ihres Idols, gefolgt von einem lauten "Fußball-Gott". Doch seit Schweini schwächelt sind die Rufe weniger und leiser geworden, die Liebe der Treuesten ist erkaltet. Der 23-Jährige durchlebt die schwierigste Situation in seiner Karriere und steht am Scheideweg.

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Ribéry der Superheld

Der Liebesentzug der Zuschauer ist dabei nur das Symptom der Krankheit, von der Schweinsteiger nach der märchenhaften WM 2006 befallen wurde. Aus dem Liebling der Zahnspangenträgerinnen, dem unwiderstehlichen Dribbelkünstler und perfekten Schwiegersohn ist ein Zauderer geworden, dem die Vereinsbosse schlechte Manieren und noch schlechteren Umgang attestieren. Das war schon in der vergangenen Saison so, doch die aktuelle Spielzeit hat Schweinsteigers Lage verschärft. Der Mittelfeldstar dürfte der einzige Bayer sein, der die Verpflichtung des neuen Superhelden Franck Ribéry verteufelt. Der Franzose nahm ihm einen Teil der Zuneigung der Anhänger, und, schlimmer noch, den Platz auf der linken Mittelfeldseite. "Die ist nun durch Franck besetzt, das macht es für Bastian schwierig", sagte Manager Uli Hoeneß.

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Hitzfeld wünscht sich von Schweinsteiger mehr

"Ribery hat den kurzen genialen Moment", schwärmte FCB-Kapitän Oliver Kahn, ein Freund Schweinsteigers, über den man solche Hymnen zuletzt nicht mehr hörte. Zweimal durfte Schweinsteiger Ribery auf seiner angestammten Position in dieser Saison ersetzen, zweimal blieb er blass. Wie am vergangenen Sonntag gegen Werder Bremen, als ihn Ottmar Hitzfeld nach 66 schwachen Minuten für den erst 18 Jahre alten Toni Kroos auswechselte. "Wenn er kommt, weiß man, dass er die Klasse hat, Spiele zu entscheiden", schwärmte Hitzfeld über Kroos. Von Schweinsteiger dagegen "wünschen wir uns mehr", sagte er.

"Eine Pflanze ohne Wasser"

Das Vertrauen des Coaches schwindet, manche Medien wollen gar beobachtet haben, dass Schweinsteiger es bereits verloren hat. "Die Welt" schrieb: "Schweinsteiger ist Vergangenheit", und auch das Zeugnis der "Süddeutschen Zeitung" war nicht besser. "Ein verunsicherter Mitläufer, eine Pflanze ohne Wasser, ein Offensiver ohne Torgefahr. Er hat die Orientierung verloren", hieß es da.

Der FC Bayern will nur das Beste für seinen Schützling

Gerüchte, wonach der Klub über den Verkauf des Eigengewächses nachdenke, wies Karl-Heinz Rummneigge in dieser Woche aber zurück. Man habe "vollstes Vertrauen" in Schweinsteigers Fähigkeiten und sei daran interessiert, dass er bleibe, sagte der Vorstandsboss. Deshalb wolle man "zu gegebenem Zeitpunkt" Gespräche über die Verlängerung des 2009 auslaufenden Vertrages aufnehmen. Rummenigge betonte, dass die Bosse ihr Sorgenkind unterstützen möchten: "Wir wollen alle immer das Beste für ihn. Ich weiß nicht, ob das in seinem Umfeld so immer der Fall ist."

Neuanfang unter Klinsmann?

Schweinsteiger will sich zu seiner Lage nicht äußern, das hat er vor dem UEFA-Cup-Spiel beim FC Aberdeen erneut betont. Im österreichischen Magazin "Goal" wies er Rummenigges Kritik an seiner Umgebung aber unlängst zurück: "Ich weiß nicht, wie man auf so einen Blödsinn kommt." Er wandle auf einem "ganz schmalen Grat", ließ er dort wissen: "Mache ich fünf Fehlpässe hintereinander, kommen die Pfiffe. Passt aber der sechste, bin ich der Held." Sollte Schweinsteiger bleiben und dem Werben des FC Sevilla widerstehen, könnte er im Sommer mit dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann einen Neuanfang wagen. Die Frage ist nur, auf welcher Position.

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