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Fußball-Bundesliga: Dem Spielplan droht durch TV-Verträge weitere Zerstückelung

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TV-Verträge  

Wird der Bundesliga-Spielplan weiter zerstückelt?

14.02.2008, 14:32 Uhr | dpa, sid

Wer überträgt in Zukunft die Bundesliga? (Foto: imago)Wer überträgt in Zukunft die Bundesliga? (Foto: imago) Fußballfans müssen sich wohl auf einen neu strukturierten Bundesliga-Spielplan einstellen. Mit Beginn des neuen TV-Vertrags seien 2009 Änderungen möglich, sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), in einem "kicker"-Interview. Seifert ließ durchblicken, dass der Bundesliga zum Zweck der Gewinnsteigerung eine weitere Zerstückelung der Spieltage bevorsteht. Konkreter wurde er noch nicht: "Ich nenne kein Modell. Das werden wir bei der Vorstellung der zu erwerbenden Pakete tun. Wenn die Liga aber zusätzliche Erlöse generieren möchte, dann kommt man nicht umhin, den Spielplan flexibler zu gestalten."

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Vertrag soll bis Ende Februar abgeschlossen sein

Die DFL bereitet derzeit mit der Agentur Sirius die Ausschreibung der Bundesliga-Pakete für die drei Spielzeiten von 2009 an vor. Der komplette Vertrag soll mit allen Details bis Ende Februar abgeschlossen sein. "Dann muss die Ausschreibung mindestens vier Wochen vorher angekündigt werden. Bis Ende der Saison können die wesentlichen Pakete vergeben sein", sagte Seifert. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Fans wissen, welche Sender in Zukunft übertragen.

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DFL will Übertragung selbst in die Hand nehmen

Trotz der heftigen Kritik unter dem Schlagwort "Hofberichterstattung" will die DFL nicht davon abrücken, die Übertragung der Spiele selbst in die Hand zu nehmen. Ziel ist dabei wiederum eine Steigerung der Einnahmen, was durch eine größere Konkurrenz unter den Fernsehsendern erreicht werden soll. "Mit unserem Konzept wollen wir im Pay-Bereich Nachfrage schaffen. Dafür bieten wir ein fertiges, journalistisch unabhängiges Programm. Nur darüber senken wir die Markteintrittsbarrieren" sagte Seifert. In Zukunft komme es daher auch in Betracht, die Pay-TV-Rechte an mehr als einen Interessenten zu verkaufen.

Müssen die Fans bald mehrere Sender abonnieren?

Die Folge wäre, dass Interessierte - ähnlich wie in Frankreich oder England - mehrere Sender abonnieren müssten, um alle Spiele sehen zu können: "Wir leisten uns ein noch sehr konservatives Modell mit klaren Strukturen, das mit Sicherheit hervorragend ist. Wir werden versuchen, so viel wie möglich davon zu erhalten", sagte Seifert.

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