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Fußball-Bundesliga: Die Lage der Liga am 20. Spieltag

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Kommentar: Lage der Liga  

Nummer eins der Zukunft

16.02.2008, 19:12 Uhr | Ein Kommentar von Jörg Runde, t-online.de

René Adler (Foto: dpa)René Adler (Foto: dpa) Das Lob kam mal wieder vom Gegner. "Glückwunsch zu diesem Torhüter", sagte KSC-Verteidiger Maik Franz über Leverkusens überragenden Schlussmann René Adler. Aussagen dieser Art gab es in den vergangenen Wochen viele. Sehr viele sogar. Eine Parade nach der anderen legte er in den Partien in Cottbus, gegen Hamburg, in Istanbul und gegen Karlsruhe auf den Rasen. Er ist zweifelsfrei der derzeit beste Torwart der Bundesliga. Und so wundert es nicht, dass sie alle rufen, Adler solle doch möglichst bald auch den Adler auf der Brust tragen. Am besten schon bei der EM im Sommer.

Schwierige Torhüterposition

Ginge es streng nach Leistung in der laufenden Saison, müsste Jogi Löw den 20-Jährigen auf jeden Fall nominieren. Mit der Torhüter-Position ist das aber so eine Sache. Da kommt es auf viel mehr an, als das bloße Bälle halten. Das Verständnis mit der Abwehr gilt es in monatelanger Feinabstimmung einzuspielen. Auf internationalem Topniveau ist zudem Erfahrung gefragt, um auch in besonders stressigen Situationen nicht die Nerven zu verlieren. Diesbezüglich hat Adler noch nicht wirklich viel vorzuweisen. Hinzu kommt, dass er in Leverkusen auf Grund der lückenhaften Defensive meist früh warm geschossen ist. Doch wie reagiert Adler, wenn der erste Schuss in der 89. Minute auf seinen Kasten zufliegt? Oder wenn er bereits nach drei Minuten den Ball durch die Beine rutschen lässt? Echte Krisensituationen hat der Torhüter in seiner jungen Karriere noch nicht erlebt.

Spielbericht Karlsruhe - Leverkusen

Löw macht alles richtig

Mit der jugendlichen Unbekümmertheit kann es im Scheinwerferlicht der großen Fußballbühne schnell vorbei sein. Aus dem Zauberkeeper wird dann ein Flattermann, aus dem Held wird der Depp der Nation. Beispiele dieser Art gibt es genug. Jogi Löw macht bei seiner Personalpolitik also alles richtig. Er lobt das Supertalent, geht aber bei der Stellenbesetzung für das anstehende Großereignis kein Risiko ein und setzt auf das bewährte Trio Jens Lehmann, Timo Hildebrand und Robert Enke. Und Adlers Zeit wird noch kommen - allerdings erst nach der EM. Jens Lehmann hat für diese Zeit bereits seinen Rücktritt angekündigt. Und eigentlich können es Hildebrand und Enke dem Kollegen vom FC Arsenal mit Blick auf die WM 2010 in Südafrika gleich nachmachen. Denn die Nummer eins der Zukunft kann - vorausgesetzt er verletzt sich nicht - nur René Adler heißen.

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