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Mainz 05: Grünes Licht für Stadionneubau

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FSV Mainz 05  

Mainz kann endlich das Stadion bauen

19.02.2008, 16:02 Uhr | sid

Das Mainzer Bruchweg-Stadion (Foto: imago)Das Mainzer Bruchweg-Stadion (Foto: imago) Erst der Sprung auf den Aufstiegsplatz, dann das grüne Licht für den Stadionneubau: Fußball-Zweitligist FSV Mainz 05 hat innerhalb von 24 Stunden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft und in Richtung Eliteklasse gestellt. Dem 1:0 (1:0)-Sieg im Topspiel bei Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach am Montagabend folgte am Dienstagvormittag das Ende des monatelangen Gerangels um den Bau der neuen Arena. "Das waren zwei ganz wichtige Tage in der Geschichte von Mainz 05 mit einem ganz tollen Ergebnis in der Stadionfrage", erklärte FSV-Manager Christian Heidel.

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In zwei bis drei Jahren ein neues Stadion

Die mit einem Namenssponsor (Coface) versehene Multifunktions-Arena, die 35.000 Zuschauern Platz bieten und rund 60 Millionen Euro kosten soll, wird nun direkt neben dem ursprünglich geplanten Standort an der Autobahn 60 (zwei Kilometer von der Geschäftsstelle und dem Bruchwegstadion entfernt) gebaut. Das Stadion soll in zwei bis drei Jahren fertig gestellt werden. Grund für die geringe räumliche Verschiebung waren die zuletzt andauernden Auseinandersetzungen des FSV und der Stadt mit einigen Grundstückseigentümern.

Fünf Grundstücksbesitzer wollten nicht verkaufen

Fünf von 129 Landbesitzern waren nicht bereit, ihr Gelände an die Stadt zu verkaufen. Angeblich haben die Eigentümer 150 Euro für den Quadratmeter verlangt, das Angebot der Stadt lag bei 35 Euro. Da das Projekt auf Grund dieser Schwierigkeiten zu scheitern drohte, wurden zwischenzeitlich auch zahlreiche andere Standorte ins Visier genommen. "Die Grundstücke sind nun vertraglich abgesichert", erklärte der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel und versicherte, dass der Stadtrat die notwendigen Beschlüsse zum Bau "sehr bald" fassen wird.

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Miete zwischen 2,2 und 3,2 Millionen Euro

Der Erwerb der Grundstücke kostete die Stadt, die das Stadion zusammen mit dem Land Rheinland-Pfalz auf einem Gelände in der Größenordnung von 10,7 Hektar bauen wird, 3,2 Millionen Euro. Der FSV, der sich mit 7,5 Millionen Euro an den Baukosten beteiligen wird, muss bei einer Zugehörigkeit zur Bundesliga 3,3 Millionen Euro Miete im Jahr zahlen. In der 2. Liga beläuft sich die Pacht auf 2,2 Millionen Euro.

Klopp: kein Kontakt zu Salzburg

Das grüne Licht für den Stadionneubau könnte auch die Überlegungen des Mainzer Trainers Jürgen Klopp hinsichtlich seines Verbleibs beim FSV positiv beeinflussen. Vereinsboss Harald Strutz hatte zuletzt stets betont, dass nur ein neues Stadion dem von zahlreichen Klubs umworbenen Klopp die nötige Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bundesliga-Absteiger bieten würde. Klopp selbst hat in diesem Zusammenhang einen angeblichen Kontakt zum österreichischen Meister Red Bull Salzburg dementiert. "Die haben meine Nummer gar nicht. Wenn die sich melden sollten, sage ich Bescheid", meinte Klopp etwas genervt nach dem Erfolg der Mainzer durch den zehnten Saisontreffer von Torjäger Felix Borja (3. ) vor 33.151 Zuschauern in Gladbach.

Mainz möchte Vertrag verlängern

Die Mainzer wollen den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit ihrem Kultcoach, an dem unter anderem auch Bundesligist Hamburger SV interessiert sein soll, gerne verlängern. Der Trainer hatte zuletzt erklärt, sich bis Ende März entscheiden zu wollen. In Österreich wurden derweil Spekulationen laut, wonach Klopp bereits einen Vorvertrag bei Salzburg unterschrieben habe. "Das ist garantiert Unsinn. Ich weiß, dass er so etwas nicht unterschrieben hat", sagte Heidel.



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