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VfB Stuttgart - Karlsruher SC | 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga

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VfB Stuttgart - Karlsruher SC  

Stuttgart gelingt der Befreiungsschlag

21.02.2008, 11:25 Uhr | dpa

KSC-Kapitän Mario Eggimann (li.) kommt vor Stuttgarts Mario Gomez an den Ball (Foto: ddp)Der VfB Stuttgart hat sich mit einem 3:1 (2:0)- Derbysieg gegen den Karlsruher SC neues Selbstbewusstsein geholt und kann den Blick langsam wieder in Richtung UEFA-Cup richten. Dank der Treffer von Mario Gomez (5. Minute), Roberto Hilbert (25.) und Cacau (88.) feierte der mit zwei Pleiten in die Rückrunde gestartete deutsche Fußball-Meister den zweiten Sieg hintereinander. Trotz des Gegentreffers durch Tamas Hajnal (81.) glückte den Schwaben vor 55.000 Zuschauern im ausverkauften Stuttgarter Gottlieb-Daimlerstadion damit die Generalprobe für das Viertelfinal-Heimspiel im DFB-Pokal am Dienstag gegen den FC Carl Zeiss Jena. Der starke Aufsteiger aus Karlsruhe kassierte die erste Niederlage des Jahres.

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Karlsruhe mit mehr Spielanteilen

Einen idealen Einstand in das 42. schwäbisch-badische Nachbarschaftsduell bescherte den Gastgebern ihr Torschütze vom Dienst: Nach einem Fehler von KSC-Kapitän Mario Eggimann ließ Gomez bei seinem 11. Saisontreffer mit einem Flachschuss aus 18 Metern Markus Miller im Gäste-Tor keine Chance. Mit dem Treffer im Rücken ging der deutsche Meister die intensiv geführte Partie zwar engagiert an, wusste spielerisch aber nicht zu überzeugen. Der Aufsteiger aus Karlsruhe wirkte im Spielaufbau flexibler und erarbeitete sich über die gesamte erste Halbzeit mehr Spielanteile, ohne dabei aber das VfB-Tor ernsthaft in Gefahr bringen zu können.

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Stuttgart mit Effizienz

Stuttgart gelang es kaum, sein Flügelspiel aufzuziehen und mit präzisen Flanken Unruhe in den Karlsruher Strafraum zu bringen. Doch zur Freude der Mehrheit der Fans im Stadion hatten die Hausherren wenigstens die Effektivität gepachtet. Nach einer zwanzigminütigen Phase mit einigen Unterbrechungen nach hart geführten Zweikämpfen, aber ohne nennenswerte Torraumszene, sorgte Nationalspieler Hilbert für die Vorentscheidung. Nach einem Freistoß des enorm bissigen Pavel Pardo brachte der 23-Jährige den Ball aus kurzer Distanz mit einer artistischen Sprungeinlage über die Linie.

KSC mit Pech vor der Pause

Für ganz klare Verhältnisse hätte Yildiray Bastürk (39.) sorgen können, von dem im Mittelfeld der Roten ansonsten erneut kaum Impulse ausgingen. Doch nach Vorarbeit von Ciprian Marica, den Veh neben Gomez an Stelle von Cacau als zweite Sturmspitze aufgeboten hatte, schob Bastürk den Ball links am KSC-Kasten vorbei. Auf der anderen Seite verpasste es der in den vorherigen drei Spielen jeweils erfolgreiche Australier Joshua Kennedy (45.+1), Karlsruhe kurz vor dem Pausenpfiff wieder ins Spiel zu bringen.

Cacau trifft im richtigen Moment

Auch in der zweiten Spielhälfte, in der die mitgereisten Karlsruher Fans ihrem Frust durch das Abschießen von Feuerwerkskörpern Luft machten, konnte das Team von Trainer Edmund Becker den VfB lange nicht ernsthaft gefährden, bis Hajnal mit seinem Tor noch einmal für Spannung sorgte. Doch der VfB schlug zurück und machte mit dem Treffer des eingewechselten Cacau alles klar.

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