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Jörg Roßkopf vor seinen 16. Weltmeisterschaften

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Tischtennis  

Jörg Roßkopf vor seinen 16. Weltmeisterschaften

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Jörg Roßkopf (Foto: imago)Jörg Roßkopf (Foto: imago) Auf Jörg Roßkopf ist auch nach 23 Jahren Verlass. Deutschlands "Mister Tischtennis" absolviert bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft in China sein 16. WM-Turnier seit 1985. Eigentlich sollte er erstmals pausieren. Doch nach der Absage von Europameister Timo Boll wegen Knieproblemen rückte der Jülicher Bundesliga-Profi als fünfter Spieler in das Herren-Team. Fünftes Rad am Wagen will der 38 Jahre alte Routinier in Guangzhou aber nicht sein.

Leitwolf vielleicht nur auf der Bank

"Ich versuche, der jungen Mannschaft Selbstvertrauen und Hilfestellung zu geben", sagte Roßkopf. Natürlich möchte der ehrgeizige Linkshänder auch spielen: "Jeder wird seine Einsätze bekommen." Aber auch mit der "Leitwolf-Rolle" im Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hat sich der gebürtige Hesse angefreundet. Beim EM-Sieg der DTTB-Herren vor einem Jahr in Belgrad und Platz drei bei der Heim-WM 2006 in Bremen saß der deutsche Rekordnationalspieler zumeist auf der Bank - ohne zu murren.

Roßkopf akzeptiert seine Rolle

"Ich bin keiner, der in der Teambesprechung sagt, ich muss auf jeden Fall spielen", betonte Roßkopf. Das war nicht immer so. Als die Trainer im WM-Finale 2004 gegen China den früheren Europameister nicht aufstellten und dafür den damals 18-jährigen Christian Süß ins kalte Wasser warfen, musste Roßkopf mächtig schlucken. Inzwischen hat die Nummer 47 der Weltrangliste akzeptiert, dass nicht nur der Weltranglisten-Fünfte Boll, sondern auch andere deutsche Spieler an ihm vorbeigezogen sind.

"Bin nicht sehr nervös"

Als Roßkopf 1985 in Göteborg sein erstes WM-Turnier absolvierte, war Dimitrij Ovtcharov noch gar nicht geboren. Der 19 Jahre alte Senkrechtstarter von Borussia Düsseldorf ist in Abwesenheit von Boll sportlich die Nummer 1 im DTTB-Team. Der Erfahrungsschatz des Doppel-Weltmeisters von 1989 ist aber ungleich größer. Entsprechend gelassen blickt Roßkopf der Olympia-Generalprobe entgegen: "Ich freue mich auf das WM-Turnier, bin aber nicht mehr nervös."

Olympia-Traum ist fast geplatzt

Ähnlich entspannt hat er auf den mit größter Wahrscheinlichkeit geplatzten Traum von seinen sechsten Olympischen Spielen reagiert. Boll und Ovtcharov sind für Peking direkt qualifiziert, und für das Olympia-Qualifikationsturnier hat der DTTB Süß nominiert. Sollte der scheitern, würde sich für den Olympia-Dritten von 1996 noch ein Hintertürchen öffnen. "Ich habe während Olympia einen Amerika-Urlaub gebucht. Das kann man rückgängig machen", sagte Roßkopf.

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