Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Rummenigge verteidigt seinen Alleingang

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bundesliga  

Rummenigge verteidigt seinen Alleingang

26.02.2008, 12:21 Uhr | dpa

Karl-Heinz Rummenigge (Foto: imago)Karl-Heinz Rummenigge (Foto: imago) Karl-Heinz Rummenigge, hat seinen Vorstoß für eine veränderte Verteilung der Fernsehgelder und seinen Besuch beim Bundeskartellamt gerechtfertigt. Wie das Magazin "Sport Bild" berichtet, soll der Chef des deutschen Rekordmeisters Bayern München dem Gremium mitgeteilt haben, er könne nicht ohne weiteres für die Zentralvermarktung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) votieren. "Das Aktienrecht verpflichtet die Mitglieder des Vorstandes einer AG, bei Entscheidungen das Wohl der Gesellschaft und seiner Aktionäre zu wahren", sagte Rummenigge dem Blatt.

Bundesliga Rummenigges Alleingang sorgt für Kritik
FC Bayern Remis gegen den Hamburger SV
Zum Genießen
Abstimmung Wählen Sie das kurioseste Foto des 21. Spieltags

Besuch sei angekündigt gewesen

Wenn die Bayern München AG durch die Einzelvermarktung der 17 Bundesliga-Heimspiele, wie von Rummenigge behauptet, 100 Millionen Euro einnehmen könnte statt bislang 25 Millionen pro Saison, "würde eine Entscheidung pro oder kontra zentraler Vermarktung der TV-Rechte gegebenenfalls mit dem Aufsichtsrat abgestimmt", so Rummenigge. Den Grund für seinen Besuch bei der Wettbewerbsbehörde hatte Rummenigge laut "Sport Bild" seinen Kollegen im Ligavorstand schon auf der Sitzung am 30. Januar mitgeteilt. Das Kartellamt sei mit einem "Auskunftsersuchen" zum Thema Zentralvermarktung der Bundesliga-Fernsehrechte an ihn herangetreten.

Aktuell Die Bundesliga-Tabelle
Aktuell Die Torjägerliste der Bundesliga
Statistiken & Co. Vereinsinfos FC Bayern

Bruchhagen: "Bayern soll zufrieden sein und Ruhe geben"

Rummenigges Besuch beim Bundeskartellamt hatte bei Teilen der Bundesliga für Verärgerung gesorgt. "Es ist unverantwortlich und eine große Gefahr für den Fußball, dass München diese Diskussion ausgelöst hat", sagte Harald Strutz, Präsident des FSV Mainz 05. Der Vertreter der 2. Liga im Ligaverband fügte hinzu: "Als gewählter Vertreter der Liga kann Karl-Heinz Rummenigge nicht nur die Interessen seines Vereins sehen, sondern muss die Interessen der gesamten Liga vertreten." Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen sagte: "Die Geld-Schere klafft schon weit auseinander. Bayern soll zufrieden sein und Ruhe geben, wenn sie in einem Jahrzehnt schon siebenmal Meister werden."

Bundesliga-Kommentar Verständnis für Diego
FC Bayern van Bommel flippt gegen HSV aus

Notwendige Unterlagen fehlen dem Kartellamt noch

Das Bundeskartellamt hatte im Oktober 2007 ein Verfahren eingeleitet, um das neue Modell der DFL für die Zentralvermarktung der Medienrechte der 1. und 2. Bundesliga ab der Spielzeit 2009/2010 zu prüfen. Derzeit fehlen dem Kartellamt aber noch die notwendigen Unterlagen. "Wir haben die Verträge noch nicht vorliegen", sagte die Sprecherin. Im Laufe eines solchen Verfahrens sei es üblich, die betroffenen Unternehmen zu einem Gespräch einzuladen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal