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FC Schalke 04  

Bewährungsprobe für Slomka

28.02.2008, 12:01 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Mirko Slomka (Foto: imago)Mirko Slomka (Foto: imago) Für Mirko Slomka ist die derzeitige Sitaution nichts neues: Erneut droht Schalkes Coach das Aus, erneut ist die Stimmung explosiv, und erneut heißt der Gegner Bayern München. Vor 15 Monaten rettete der Trainer seinen Job, als er Jungprofi Manuel Neuer gegen den Rekordmeister ins Tor stellte. Nach dem damaligen 2:2 gegen die Bayern durfte Slomka bleiben, die Schalker starteten eine Siegesserie und wurden Vizemeister. Jetzt hilft dem 40-Jährigen wohl nur ein Dreier gegen den Bundesliga-Tabellenführer, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen.


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"Es geht einzig und allein darum, die Ziele zu erreichen"

Manager Andreas Müller will von einer solchen Vorgabe jedoch nichts wissen. "Es gibt kein Ultimatum. Das ist völliger Quatsch. Wir haben volles Vertrauen zum Trainer", sagte Müller vor dem Spiel gegen die Bayern und der nicht minder wichtigen Champions-League-Partie beim FC Porto. Müller hatte sich seit dem 0:1 bei Bayer Leverkusen nicht zur aktuellen Situation geäußert. Er strebt weiter eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Coach an. "Wir haben das Ziel, gemeinsam mit Mirko perspektivisch erfolgreich zu sein." Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies sieht das ein wenig anders: "Es geht einzig und allein darum, die Ziele zu erreichen." Und das wichtigste Ziel des Vizemeisters ist es, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren.

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Was geschieht wenn der Erfolg ausbleibt?

Nach der 0:1-Niederlage beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen liegen die Schalker, die in dieser Saison schon 28 Millionen Euro in der Königsklasse einnahmen, drei Punkte hinter Rang drei zurück. "Wenn wir die nächsten Spiele erfolgreich bestreiten, dann geht's weiter", sagte Tönnies. Er ließ aber offen, was passiert, wenn Slomka keinen Erfolg hat.

Slomka räumt Fehler ein

Nach der öffentlichen Kritik der Führungsetage und klaren internen Worten hat der Coach mittlerweile Fehler eingeräumt. "Die jüngsten Niederlagen kreide ich mir persönlich an", sagte der Coach im Interview mit dem "kicker": "Ich habe nicht die richtigen Maßnahmen getroffen, um der Mannschaft zu helfen." Vorgehalten wird Slomka vor allem, dass er die drei Neuzugänge Albert Streit, Ze Roberto und Vicente Sanchez nur sehr selten einsetzte. Das Trio war in der Winterpause für rund sechs Millionen Euro verpflichtet worden.

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Schnusenberg entfacht öffentliche Diskussion

Mindestens einer der drei werde gegen Bayern in der Startelf stehen, kündigte der Trainer an, wobei er Ze Roberto wegen fehlender Fitness noch ausschloss. Dass Slomka zuletzt eher die formschwachen Peter Lövenkrands und Halil Altintop statt der Neuen einsetzte, brachte vor allem Vereinschef Schnusenberg auf die Palme. Der Präsident, der schon im Oktober öffentlich den Trainer kritisiert hatte, legte nach und dachte laut über "einen Chefcoach, der internationales Standing hat," nach.

Kritik auch seitens der Spieler

Slomka wiederum kritisierte den Kritiker. "Wir sollten diese Dinge intern besprechen", sagte er, "was jetzt passiert ist, stärkt ja nicht gerade meine Position." Die wurde auch nicht gerade dadurch gestärkt, dass Führungsspieler wie Kapitän Marcelo Bordon öffentlich ein härteres Durchgreifen des Trainers forderten. Slomka, seit seiner Beförderung vom Assistenten zum Chef im Januar 2006 von vielen als der "nette Mirko" wahrgenommen, kündigte selbst nach der 1:2-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg vor zwei Wochen eine "harte Hand" an. Auf die Frage, was sich danach im Umgang geändert habe, antwortete Stürmer Kevin Kuranyi vielsagend: "Nichts."

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