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Hertha BSC Berlin: Dieter Hoeneß hört 2010 auf

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Hertha BSC  

2010 ist Schluss für Hoeneß

28.02.2008, 13:11 Uhr | dpa

Dieter Hoeneß (Foto: imago)Dieter Hoeneß (Foto: imago) Dieter Hoeneß wird seinen Vertrag als Manager beim Bundesligisten Hertha BSC definitiv nicht verlängern, selbst wenn es bis 2010 noch nicht mit einem Platz in der Champions League geklappt hat. In zwei Jahren will der 55-Jährige den Verein mit "solidem Fundament" übergeben. "Ob wir in zwei Jahren in der Champions League stehen, ist auch nicht die Messlatte, es geht um die Tendenz", unterstrich der Manager, der von den "enormen Ressourcen" des Hauptstadtklubs überzeugt ist. "Hertha hat nichts verkauft, ist nicht an die Börse gegangen. Analysten schätzen, dass der Klub 150 Millionen Euro wert ist", zeichnete Hoeneß ein optimistisches Zukunftsbild.


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"Das Image orientiert sich nur an der Tabelle"

Im ewigen Kampf von Hertha BSC um besseres Image und mehr Fan-Begeisterung sieht Hoeneß langfristig nur eine Besserung durch sportliche Erfolge. "Das Image orientiert sich nur an der Tabelle", erklärte der einstige Stürmer in einem Interview und ergänzte: "So darf es eigentlich nicht sein, aber es ist so." Seit seinem Amtsantritt vor fast elf Jahren kämpft Hoeneß darum, die großen Erwartungen in der deutschen Hauptstadt mit den Möglichkeiten des Vereins in Einklang zu bringen. "Wir sind uns darüber im Klaren, aber Image hat immer mit Erwartungen zu tun. Erfüllst du die Erwartungen, ist alles wunderbar - dann verändert sich auch das Image positiv. Wir haben viel auf sozialem Gebiet gemacht, das geht alles unter, wenn du 12. bist. Wenn du Erster bist, werden auch das soziale Engagement und die Jugendarbeit gewürdigt."

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Stadionumbau steht nicht zur Debatte

Deshalb will Hoeneß bis zu seinem angekündigten Ausstieg als Manager im Jahr 2010 alle Anstrengungen auf die sportliche Substanz konzentrieren: "Wir müssen darauf schauen, dass wir guten Fußball produzieren und keine Alibis aufbauen. Gute Spieler kannst du nicht mit Image, sondern nur mit Barem verpflichten." Nebenschauplätze will Hoeneß nicht mehr aufmachen - auch nicht über das rekonstruierte, aber nur bedingt zuschauerfreundliche Olympiastadion. "Es macht keinen Sinn, darüber zu diskutieren, weil wir es nicht ändern können. Es ist ein wunderschönes Stadion, vielleicht nicht optimal geeignet für Fußball. Aber es heißt: Alle Energie in den sportlichen Bereich", betonte Hoeneß.

Mannschaft im Umbruch

Zunächst aber muss das Team von Trainer Lucien Favre durch den grauen Alltag. Zwar haben die Berliner, bei denen die Stammkräfte Patrick Ebert und Malik Fathi angeschlagen sind, zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen gesammelt und sich damit vom ganz großen Druck befreit. Doch richtig überzeugen konnte Hertha im eigenen Stadion seit Monaten nicht mehr. Das jüngste 1:0 in letzter Sekunde gegen Arminia Bielefeld hatten nur noch 32.031 Fans live gesehen. Im Heimspiel gegen Duisburg - zuletzt 2:0-Sieger in Bielefeld - werden es noch weniger sein. "Zu Hause ist es für uns auch nicht leichter als auswärts", bemerkte der Schweizer Favre, der bei Hertha einen radikalen personellen Umbruch eingeleitet hat. Gegen den MSV werden erneut Jungprofis wie Fabian Lustenberger (19) oder Gojko Kacar (21) in der Startelf erwartet.

Finanzielle Lage entspannt sich

Durch die Vertragsverlängerung mit Vermarkter Sportfive konnte Hertha seit längerer Zeit wieder in kickendes Personal investieren, baute darüber hinaus Verbindlichkeiten ab. Die Ernte erwartet Hoeneß erst ab der kommenden Saison: "Wir dürfen nicht pausenlos getrieben werden. Wir haben schon alles im Schnelldurchlauf gemacht."

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