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Sebastian Vettel: Ein Youngster sorgt für Furore

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Die deutschen Stammpiloten in der Formel 1  

Sebastian Vettel: Ein Youngster sorgt für Furore

| dpa

Sebastian Vettel ist ein Sonnyboy. Der 20-Jährige verbreitet gute Laune und hat immer einen lockeren Spruch parat. Doch noch viel wichtiger: Der jüngste der fünf deutschen Fahrer hat in lediglich acht Formel-1-Rennen die hohen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. In seiner ersten kompletten Saison in der Königsklasse des Motorsports will er nun mit Toro Rosso weiter für Furore sorgen.

Nicht wenige trauen ihm und Neuling Sebastien Bourdais aus Frankreich zu, sogar renommierte Rennställe wie Renault, BMW-Sauber oder auch Mutter-Team Red Bull zu ärgern. Vettel trägt seinen Teil dazu bei. Trotz seines jungen Alters gibt er den Ingenieuren hilfreiche Tipps für das Feintuning der 770 PS starken Autos.

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Eine lobenswerte Einstellung

"Sebastian macht einen guten Job. Er macht wenig Fehler für seine Unerfahrenheit. Er hat eine positive Ausstrahlung auf das Team", sagt Teamchef Franz Tost über den Twen. Vettel hat auch eine lobenswerte Einstellung: "Sätze wie 'Ich bin was Besonderes' würde ich nie über mich sagen", so der aus dem hessischen Heppenheim stammende Pilot, der mittlerweile wie so viele seiner Kollegen in der Schweiz lebt.

Als jüngster Formel-1-Pilot gepunktet

Vettel leistete aber schon Besonderes. Nachdem er seinen ersten Test in einem Formel-1-Wagen im September 2005 absolviert hatte, fuhr er im August 2006 als Testfahrer für BMW-Sauber beim Freitagstraining zum Großen Preis der Türkei in Istanbul die Bestzeit vor sämtlichen Stars der Szene. 2007 folgte sein Renndebüt, mit dem sich Vettel einen Eintrag in die Formel-1-Annalen sicherte: Mit 19 Jahren, 11 Monaten und 14 Tagen punktete er als jüngster Pilot bei einem Grand Prix (USA).

Kein Manager an Vettels Seite

Nachdem der zuvor verunglückte Robert Kubica wieder genesen war, rückte Vettel eine Woche später bei BMW-Sauber wieder ins zweite Glied. Aber nicht lange. In Budapest spielte der Beatles-Fan im Toro Rosso wieder im Konzert der Stammpiloten mit. BMW-Sauber legte Vettel keine Steine in den Weg, soll sich aber eine Option bewahrt haben. Die Vertragsmodalitäten erledigte Vettel weitgehend selbst. Einen Manager hat der Selfmade-Man noch nicht.

Dummer Crash beim Rennen in Japan

Doch bevor die Jubelgesänge in China über den vierten Rang angestimmt werden konnten, musste Vettel, der das Rennhandwerk bei BMW und Red Bull erlernte, auch das Leid der Formel 1 ertragen. In Japan, ebenfalls im Regen, fuhr er eine Woche zuvor mit besten Aussichten auf seinen ersten Podestplatz dem Red-Bull-Wagen des Australiers Mark Webber ins Heck. Nicht nur der Traum vom Podium war geplatzt, anschließend musste sich Vettel auch noch vor den Rennkommissaren verantworten. Unbeeindruckt steuerte der Regenspezialist seinen Renner in Shanghai als Vierter ins Ziel. Dafür prasselte in der Toro-Rosso-Box nur noch Champagner hernieder.

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