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Markus Merk bekräftigt: Videobeweis vermeidet klare Fehler

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Bundesliga  

Merk bekräftigt: Videobeweis vermeidet klare Fehler

06.03.2008, 12:35 Uhr | sid, dpa

Dr. Markus Merk (Foto: imago)Dr. Markus Merk (Foto: imago) Markus Merk hat sein Konzept für einen Videobeweis erneut verteidigt und deutliche Fehler der Schiedsrichter durch das mögliche technische Hilfsmittel ausgeschlossen. "100 Prozent" der klaren Fehlentscheidungen von Unparteiischen seien damit zu vermeiden, sagte Merk in einem Interview mit dem "kicker". Zugleich räumte er ein: "In der Grauzone haben wir keine Chance." Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat unterdessen das 30-seitige Konzept von dem 45 Jahre alten ehemaligen FIFA-Referee angefordert. Erst danach könne man eine Position dazu entwickeln, so DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Der Weltverband FIFA bleibt unterdessen weiterhin bei seinem klaren Nein zum Videobeweis.

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"Ich wundere mich über die Aussage, dass Fehler zum Fußball gehören. Auch ich will, dass der Fußball schnell bleibt, emotional und ohne große Unterbrechungen. Aber man muss über Veränderungen nachdenken. Sie müssen minimal invasiv und maximal effizient sein. Also möglichst wenig eingreifen und möglichst viel bringen", sagte Merk. In seinem 30-seitigen Arbeitspapier zeigt Merk auf, wie der Videobeweis in der Praxis funktionieren soll. "Ich stelle mir vor, dass ein Vertreter der beiden Mannschaften und der Schiedsrichter je zwei Möglichkeiten zum Vetorecht haben. Die Erfahrung zeigt, dass das ausreichen würde, um die meisten Fehlentscheidungen zu überprüfen", erklärte Merk.

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FIFA: "Ein Videobeweis ist nicht vorstellbar"

Allerdings hat Merk die Rechnung ohne den Weltverband FIFA gemacht. FIFA-Kommunikationsdirektor Andreas Herren schloss die Einführung des Videobeweises kategorisch aus. "Ein Videobeweis ist nicht vorstellbar. Wir müssen bei allen Entscheidungen zwischen Nutzen und Gefahren abwägen. Es geht um schnelle Entscheidungen der Schiedsrichter. Das kann selbst beim Videobeweis lange dauern. Wir können es nicht zulassen, dass auch mit einem Videobeweis der 'Kommissar Zufall' regiert", sagte Herren.

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Menschliches Gesicht des Fußballs soll gewahrt werden

Merk indes will seine zu Papier gebrachten Gedanken nicht als FIFA-Kritik verstanden wissen. "Ich habe keinen offenen Angriff auf Sepp Blatter gestartet. Ich habe lediglich ein Arbeitspapier verfasst und Basisgedanken geschildert. Blatter will das menschliche Gesicht des Fußballs behalten. Das will ich auch", sagte Merk.

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Regelhüter entscheiden über den Chip-Ball

Ein anderes technisches Hilfsmittel könnte den Referees dagegen in Kürze zur Verfügung stehen. Denn am kommenden Samstag berät im schottischen Perthshire der International Football Association Board, sozusagen die Regelhüter der FIFA, über die Einführung des Chips-Balls. Dieser "intelligente Ball" meldet dem Schiedsrichter per Funksignal, ob er die Torlinie überschritten hat.

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