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Großer Preis von Australien: Deutsches Quintett kann Auftakt kaum erwarten

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Saisonauftakt zur Formel 1  

Deutsches Quintett kann Auftakt kaum erwarten

12.03.2008, 13:32 Uhr | sid

Los geht's: Formel-1-Auftakt in Melbourne (Foto:dpa)Los geht's: Formel-1-Auftakt in Melbourne (Foto:dpa) Die deutschen Fahrer um Leitwolf Nick Heidfeld fiebern dem Saisonstart in der Formel 1 am Sonntag (ab 5.15 Uhr im T-Online-Live-Ticker) entgegen. Dabei verfolgt die Rasselbande ganz unterschiedliche Ziele. Quick Nick träumt vom ersten BMW-Sieg, Nico Rosberg hofft auf eine Steigerung, Adrian Sutil und Timo Glock wollen ihre Teamkollegen abhängen und Sebastian Vettel möchte sich überall verbessern. Verschiedene Ambitionen beim Team Germany, doch in einem Punkt sind sich das Quintett einig: Im Titelrennen kommt es wieder zum Duell Rot gegen Silber, und dabei hat nach jetziger Prognose Ferrari erneut gegen McLaren-Mercedes die Nase knapp vorn.

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Heidfeld und Rosberg wollen das Beste herausholen

Er selbst wolle sich permanent verbessern, möglichst wenig Fehler machen und aus jeder Situation und jedem Rennwochenende möglichst das Beste herausholen, sagt BMW-Sauber-Pilot Heidfeld. Dazu will der Mönchengladbacher die Ziele des Teams verwirklichen: "In diesem Jahr ein Rennen zu gewinnen und die Lücke nach vorne zu schließen." Rosberg will Renault oder BMW schlagen, damit sein Arbeitgeber Williams sich in der Konstrukteurs-WM um einen Rang auf Platz vier verbessert. Der 23-Jährige aus Wiesbaden hofft zudem, dass er in einem der 18 Rennen in dieser Saison erstmals den Sprung auf das Podest schafft.

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Sutil und Glock: Kampf um die teaminterne Nummer eins

Der Heppenheimer Vettel möchte in seinem ersten kompletten WM-Jahr im Toro Rosso mehr Punkte holen als 2007, da brachte es der Teilzeitarbeiter auf sechs Zähler. Er will viel lernen und sich in allen Bereichen verbessern. Für Sutil ist die Sache klar. Er will am Ende der Saison vor seinem Teamkollegen Giancarlo Fisichella (Italien) sein, sagt der Force-India-Pilot aus Gräfelfing. Auch für den Odenwälder Glock, der bei Toyota in Ralf Schumachers Cockpit sitzt, ist der Teamkollege die Messlatte: "Ich möchte so nah wie möglich im Qualifying an Jarno Trulli sein und eventuell konstant in die Punkte fahren."

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Ferrari wird Titel verteidigen

Titelverteidiger Ferrari sei der WM-Favorit, weil Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) und Teamkollege Felipe Massa (Brasilien) bei den Testfahrten im Winter den stärksten Eindruck hinterlassen hätten, meint Rosberg. Vettel sieht das ähnlich, er schließt aber Überraschungen nicht aus: "Vielleicht schafft ja BMW-Sauber den Anschluss oder vielleicht findet Renault zurück zu früherer Form." Und worauf freuen sich die Piloten am meisten? Heidfeld und Rosberg auf den WM-Auftakt in Melbourne. Für den BMW-Piloten ist die Winterpause "immer viel zu lang". Rosberg liebt die "ganze Reise, denn das wird bestimmt wieder sehr schön". Vettel ist happy, dass er nun an allen Rennen teilnimmt und sonntags an der Startampel steht. Sutil freut sich auf Hockenheim, "eine meiner Lieblingsrennstrecken", und Glock fiebert der ganzen Saison entgegen.

Wachstum ungebremst

Überrascht sind die fünf deutschen Fahrer, dass der befürchtete Rückgang des Interesses an der Formel 1 in Deutschland nach Michael Schumachers Rücktritt ausgeblieben ist. Heidfeld: "Michael hatte in Deutschland einen größeren Einfluss als in anderen Ländern. Aber selbst in Deutschland und vor allem global ist die Formel 1 stark weitergewachsen." Für Rosberg spielte es eine Rolle, dass nach wie vor deutsche Aspekte vertreten sind: "Da macht es weiter Spaß zuzuschauen. Und als Sport ist es einfach gigantisch." Sutil sieht in Schumachers Abschied auch eine Chance: "Es gab mehr Aufmerksamkeit für jeden einzelnen deutschen Fahrer. Ich glaube, dass wir die Lücke gefüllt haben."

Gemischte Gefühle ohne Traktionskontrolle

Kritisch wird das Verbot der Traktionskontrolle beurteilt. "Es wird mit Sicherheit schwieriger und auch mehr Unfälle, Dreher oder Fehler geben", sagt Glock. Einen Boykott von Regenrennen, wie von einigen Fahrerkollegen gefordert, schließt Heidfeld aber aus: "Für mich überschreitet die Tatsache, dass wir ohne Traktionskontrolle fahren, nicht das gewisse Level an Gefahr, das man eingeht." Doch Rosberg warnt: "Das Fahren im Regen ist wirklich kritisch. Es wird sicher schwierig, besonders wegen der Reifen." Sutil gewinnt dem Verbot auch Positives ab: "Für die kleinen Teams ist es die Chance, ein bisschen aufzuschließen, weil man nicht ganz so viel Geld in die Elektronik investieren muss." Er finde es jetzt auch fahrerisch interessanter, meint der Force-India-Pilot, denn das Auto bewege sich mehr, man spüre es mehr: "Es ist wieder richtiger Motorsport. Und in der Formel 1 sollten die besten Rennfahrer der Welt fahren, die sollten das hinbekommen."

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