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VfB Stuttgart: Markus Miller soll Hildebrand-Lücke schließen

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VfB Stuttgart  

Schließt Miller die Hildebrand-Lücke?

14.03.2008, 10:12 Uhr | t-online.de

Markus Miller (Foto: imago)Markus Miller (Foto: imago) Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" plant der VfB Stuttgart, seinen früheren Amateurkeeper Markus Miller zurückzuholen. Der beim badischen Erzrivalen in Karlsruhe zu einem der beständigsten Torhüter der Liga aufgestiegene 25-Jährige soll schaffen, was Nürnbergs Raphael Schäfer gründlich misslang: am Neckar Valencias Timo Hildebrand als Nummer eins zu ersetzen. Seit fünf Partien hütet Nachwuchsmann Sven Ulreich den Kasten des Meisters. Entsprechend seiner 19 Jahre aber ist der Bundesliga-Neuling vor Fehlern nicht gefeit. Miller brächte alles mit, um mit sechs Jahren Verspätung doch noch Hildebrand zu beerben.

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Die Karriere des Nationaltorhüters bei den VfB-Profis hatte ihren Ausgang zu Beginn des Jahrtausends - parallel zu Millers Einstieg bei den Amateuren der Schwaben. Nach zwei Jahren im Schatten Hildebrands wich der Allgäuer, um im bezahlten Fußball Fuß zu fassen. In Augsburg - vor allem aber in Karlsruhe - reifte der kurzgeschorene Blondschopf zu einem zuverlässigen Rückhalt. Dass Millers Name schon bald im Notizblock des Bundestrainers Joachim Löw auftauchen wird, steht außer Frage.

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Kein typischer Karlsruher

Miller, der dank einer Klausel in seinem Kontrakt seinen früheren Verein lediglich 800.000 Euro Ablösesumme kosten würde, gilt als ehemaliger VfBler als Ausnahme von der kürzlich formulierten Einkaufssperre: Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt hatte im Vorfeld des brisanten Derbys im Gottlieb-Daimler-Stadion erklärt, im Sommer keinen der ligaweit begehrten KSC-Akteure abzuwerben. Da sie Miller aus insgesamt 44 Regionalligabegegnungen kennen, ist der Wahl-Badener den Anhängern des VfB jedoch offenbar zuzumuten.

Ulreich möchte nicht wie Ziegler enden

Bis zu dessen mutmaßlicher Ankunft ist es an Ulreich, die Herzen der Fans zu erobern - um seinem Cheftrainer Armin Veh den Wechsel zwischen den Pfosten schier zu verunmöglichen. "Ich will nicht nach einem Jahr wieder von der Bildfläche verschwunden sein", bemerkte Ulreich gegenüber der "Stuttgarter Zeitung". Dieses Schicksal erlitt - zumindest beim VfB - seinerzeit Dortmunds heutige Stammkraft Marc Ziegler. Im Sommer 1996 hatte der damals 20-Jährige nach einer Saison als Nummer eins plötzlich den Österreicher Franz Wohlfahrt vor der Nase sitzen, ging aber erst, als Hildebrand Wohlfahrt 1999 ablöste.

Blazek als Schäfer-Erbe in Nürnberg durchgefallen

Und dieser Hildebrand hinterließ eine offenbar doch noch sehr viel schwerer als ohnehin vermutet, zu schließende Lücke. Der Versuch, den Keeper des Pokalsiegers beim Meister zu installieren, ist gescheitert. Schäfer käme gerne und gut wieder bei seinem geliebten Club in Nürnberg unter, da dort mit seinem Nachfolger Jaromir Blazek auch niemand wirklich zufrieden ist. Allerdings fänden Schäfer - immerhin noch drei Jahre in Stuttgart vertraglich verpflichtet - und der 1. FCN nur im Falle des Klassenerhalts der Franken wieder zusammen. So käme es also zeitgleich am Neckar und der Noris am 1. Juli zu Wiedersehensfeiern.

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