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Großer Preis von Australien: Hamilton holt Pole - Schwerer Rückschlag für Ferrari

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Qualifying in Melbourne  

Hamilton holt Pole - Schwerer Rückschlag für Ferrari

15.03.2008, 10:31 Uhr | dpa

Lewis Hamilton (li.) herzt Norbert Haug (Foto: Reuters)Lewis Hamilton (li.) herzt Norbert Haug (Foto: Reuters) Traumstart für die deutschen Hersteller und Fahrer, Alptraum für Favorit Ferrari: Während der rote Renner von Weltmeister Kimi Räikkönen in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien vorzeitig in die Garage geschoben werden musste und der Finne von Platz 15 ins Unternehmen Titelverteidigung an diesem Sonntag (ab 5.15 Uhr im T-Online Live-Ticker) starten muss, fuhren McLaren-Mercedes mit Lewis Hamilton auf der Pole Position und BMW-Sauber zum Saisonauftakt ein glanzvolles Ergebnis ein.

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Fahrfehler verhindert Kubica-Pole

Hinter Hamilton verpasste Robert Kubica im Auto der Blau-Weißen aus Bayern nur wegen eines Fahrfehlers die erste Pole seiner Karriere. Als Zweiter sorgte er aber zusammen mit Nick Heidfeld auf dem fünften Rang für das beste Qualifikationsergebnis des Rennstalls. Auf Rang drei kam Hamiltons neuer finnischer Teamkollege Heikki Kovalainen.

Glock mit Getriebeschaden

Den eigentlich starken Auftritt der schwarz-rot-goldenen Fünflinge rundeten Nico Rosberg im Williams-Toyota als Siebter, Timo Glock im Toyota als Neunter und Sebastian Vettel im Toro Rosso als Zehnter ab. Allerdings musste vor dem Zeittraining das Getriebe in Glocks Wagen gewechselt werden. Danach bekam der 25-Jährige auch noch eine Strafe aufgebrummt, weil er den Red-Bull-Piloten Mark Webber in der Qualifikation behindert hatte. Glock startet nun von Platz 19, Landsmann Adrian Sutil rückte einen Rang vor auf 18.

Rückschlag für die Scuderia

Vorzeitig ausgeschieden: Weltmeister Kimi Räikkönen (Foto: dpa)Vorzeitig ausgeschieden: Weltmeister Kimi Räikkönen (Foto: dpa) Von der Strafe gegen Glock profitierte auch Räikkönen, doch war das nur ein schwacher Trost. "Natürlich bin ich enttäuscht", sagte der Champion, den ein Problem an der elektronischen Benzin-Pumpe bremste. "Das ist defintiv nicht das Ergebnis, wie wir es uns vorgestellt haben", redete auch Teamchef Stefano Domenicali Tacheles. Auch der vierte Platz des Brasilianers Felipe Massa war alles andere als optimal für die Scuderia.

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Alonso startet aus der Reihe sechs

In einer insgesamt spektakulären Qualifikation mit zahlreichen Überraschungen geriet auch Ex-Weltmeister Fernando Alonso noch früher als erwartet ins Stocken. Der Spanier schied im Renault mit der zwölftbesten Zeit im zweiten Abschnitt aus. Sein Kommentar: "Ich bin sicher, dass wir im Rennen zurückschlagen können."

Freude bei den Silberpfeilen

Freude pur über die gelungene Vorarbeit zum erhofften ersten Saisonsieg herrschte unterdessen bei seinem Ex-Team McLaren-Mercedes. "Ich hätte mir keinen besseren Start in die Saison wünschen können", sagte der strahlende Hamilton: "Ich bin happy." Kein Wunder, raste der Senkrechtstarter der vergangenen Saison im 18. Versuch bereits zum siebten Mal auf die Pole Position.

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Haug: "Idealer Anfang für die neue Saison"

Zudem steht auch Kollege Kovalainen bei seinem ersten Start im Silberpfeil als Dritter auf der besseren Seite. "Platz eins und drei sind die besten Voraussetzungen für den Start, beide Auto stehen auf der Linie mit dem besseren Grip", stellte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug erfreut fest: "Ein Traum - der ideale Anfang für die neue Saison."

BMW legt die Karten auf den Tisch

Das gilt genauso für BMW-Sauber, das nach seinem scheinbaren Testzeiten-Bluff nun erstmals die Karten auf den Tisch legte. Nur wegen eines Fahrfehlers in Kurve 12 verpasste Kubica die Pole Position, als er mit seinem F1.08 übers Gras musste und Zeit einbüßte. Am Ende war Hamilton auf seiner schnellsten Runde im dritten Qualifikationsabschnitt auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs im Albert Park in 1:26,714 Minuten 0,155 Sekunden schneller als Kubica.

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Heidfeld lobt Kubica

Dennoch reicht es für Kubica aber für den ersten Start aus Reihe eins. "Ich wollte ein gutes Resultat und ich habe alles versucht", erklärte Kubica. "Er hat einen fantastischen Job gemacht", sagte Kumpel Hamilton respektvoll. "Wir sind sehr zufrieden", meinte BMW- Motorsportchef Mario Theissen.

Glock glücklich trotz Versetzung

Das war auch Nico Rosberg. "Wir haben fast das Beste rausgeholt", sagte der 22-Jährige und sah die ersten Vorgaben erfüllt. "Wir haben eine wirklich gute Position, um die Punkte zu kämpfen". Eigentlich hätte auch Landsmann Glock Grund zur Freude gehabt, wäre da nicht die Strafversetzung auf Rang 14, nachdem das Getriebe im TF108-04 getauscht werden musste. "Insgesamt war das Auto aber gut und ich bin ziemlich glücklich", lautete letztlich das Fazit des 25-Jährigen.

Vettel mit Problemen

So ganz konnte sich Vettel der guten Laune nicht anschließen, obwohl der Hesse dank der Rückversetzung von Glock um fünf Plätze von Rang neun ins Rennen gehen wird. "Bedauerlicherweise hatte ich ein Problem im dritten Qualifikationsabschnitt und ich konnte nicht mehr fahren", erklärte Vettel. Dafür will er im Rennen wieder richtig Gas geben.

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