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Tritte, Tränen und ein Eigentor

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Spektakuläre Abwehraktionen  

Tritte, Tränen und ein Eigentor

23.03.2008, 16:35 Uhr | von Jörg Runde, t-online.de

Helmut Winklhofer (Foto: imago)Helmut Winklhofer (Foto: imago) Eigentlich wollte Helmut Winklhofer den Ball nur in Sicherheit bringen. Und so versuchte der Rechtsverteidiger des FC Bayern München an diesem 10. August 1985 seinen Uerdinger Gegenspieler mit einem Lupfer zu überlisten. Was Winklhofer an diesem Nachmittag dann fabrizierte, gilt noch immer als schönstes Eigentor der Bundesliga-Geschichte. Und als spektakulärste Abwehraktion obendrauf. "Mann, der geht aber weit", erzählt Winklhofer heute über seine ersten Gedanken nach dem Fehlschuss. "Die Kugel hob richtig ab und flog, flog, flog. Da unser Torwart Jean-Marie Pfaff zu weit vor dem Tor stand, fiel der Ball genau in die rechte Ecke. Zunächst haben alle etwas ungläubig dreingeschaut, sogar die Zuschauer. Wenn ich gewollt hätte, dass der Ball dort einschlägt, wäre mir solch ein Schuss sicher nicht gelungen."

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Medaille auf der Weihnachtsfeier

Heute kann der 140-malige Bundesligaspieler über seinen unfreiwilligen Kunstschuss lachen, immerhin wählten die ARD-Zuschauer den Treffer zum Tor des Jahres. Ins Studio durften er und Pfaff allerdings nicht. "Die Medaille hat mir dann Eberhard Stanjek vom Bayrischen Rundfunk überreicht - auf unserer Weihnachtsfeier in der Schlosswirtschaft in Leutstetten. Der kam einfach an meinen Tisch und sagte: "Hier, Helmut, schau her, hier hast du das umstrittene Objekt!"

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Mit Torwart Tarnat zum Erfolg

Kuffour (l.) setzt Kahn matt (Foto: imago)Kuffour (l.) setzt Kahn matt (Foto: imago) Für spektakuläre Abwehraktionen sind die Münchner ja bekannt. Am 19. September 1999 kam es im Frankfurter Waldstadion zu einer besonderen Konstellation. Schuld waren zwei wilde Zweikämpfe von Innenverteidiger Sammy Kuffour, der zunächst Torwart Oliver Kahn ausknockte und dann auch noch Bernd Dreher am Knie verletzte. Da kein weiterer Keeper an Board war, musste von der 64. Minute an Verteidiger Michael Tarnat zwischen die Pfosten.

Kuffour erzielt den Siegtreffer

Tarnat hielt glänzend und die Bayern egalisierten die Frankfurter 1:0-Führung und gewannen noch mit 2:1. Ende gut, alles gut. Und auch Kuffour konnte strahlen. Er erzielte den Siegtreffer. Oliver Kahn lag danach übrigens einige Tage mit Gehirnerschütterung flach, Dreher zog sich eine schwere Knieverletzung zu.

Lienen und der aufgeschlitzte Muskel

Ewald Lienen (Foto: imago)Ewald Lienen (Foto: imago) Schlimmer sah es einst in Bielefeld aus. Am 14. August 1981 fuhr der Bremer Spieler Norbert Siegmann seinem Bielefelder Gegenspieler Ewald Lienen auf so brutale Weise ins Gebein, dass er mit den Stollen seiner Stiefel dem Opfer eine 25 Zentimeter lange Wunde in den rechten Oberschenkel riss. Es folgten Tumulte neben dem Platz. Lienen schrie und heulte vor Schmerzen. Und er behauptete, das Werder-Coach Otto Rehhagel Verteidiger Siegmann zu dem brutalen Tritt angestachelt habe. Geklärt wurde dieser Vorwurf nie.

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