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Hamburger SV  

Bilic erteilt den Hanseaten eine Absage

21.03.2008, 13:57 Uhr | dpa

Slaven Bilic (Foto: dpa)Slaven Bilic (Foto: dpa) Slaven Bilic wird nicht neuer Trainer beim Hamburger SV. Er wolle mindestens noch zwei Jahre kroatischer Nationaltrainer bleiben, sagte der 39-Jährige vor Journalisten in Zagreb. Bilic, dessen Vertrag beim Kroatischen Fußball-Verband nach der Europameisterschaft im Sommer in Österreich und der Schweiz endet, galt zuletzt als heißester Anwärter auf die Nachfolge von Huub Stevens. Der Niederländer kehrt nach der Saison in seine Heimat zurück und wird dort Coach der PSV Eindhoven.

Steckbrief Slaven Bilic

Auch Ex-Klub West Ham an Bilic dran

Bilic bestätigte Verhandlungen mit dem HSV. "Aus dem Gespräch mit den HSV-Leuten habe ich gesehen, dass ich deren Hauptkandidat bin." Er sehe seine Zukunft jedoch in der Heimat. "Das ist ein fantastisches Angebot, das man nur einmal im Leben bekommt. Doch ich möchte in Kroatien bleiben", bemerkte der ehemalige Bundesligaprofi des Karlsruher SC. Neben dem HSV hätten auch die englischen Erstligisten West Ham United - wo Bilic in der Saison 1996/97 aktiv war -, der FC Fulham sowie der kriselnde französische Hauptstadtklub Paris St. Germain um seine Dienste gebuhlt, sagte Bilic.

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Auf der Tribüne der HSV-Arena gezeigt

Der Trainer von Deutschlands zweitem Gruppengegner bei der EM (12. Juni in Klagenfurt) hatte zuletzt Spekulationen um ein Engagement beim Bundesliga-Dino genährt. Vor einer Woche saß er beim Heimspiel des HSV gegen Borussia Dortmund (1:0) auf der Tribüne der Nordbank-Arena und bestätigte Gespräche mit dem Hamburger Vorstand. In kroatischen Medien war zwischenzeitlich bereits über ein Doppelengagement von Bilic als HSV-Coach und kroatischer Nationaltrainer spekuliert worden.

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Das Rätselraten geht weiter

Die Trainersuche bei den Norddeutschen geht damit weiter. Neben Bilic wurden zuletzt der Niederländer Fred Rutten (Twente Enschede), Christian Groß (FC Basel), Bruno Labbadia (Greuther Fürth) und Jürgen Klopp (FSV Mainz 05) als Kandidaten genannt. HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann hatte zuletzt erklärt, der Verein wolle sich mit einer Entscheidung über die Nachfolge von Stevens noch Zeit lassen: "Wir befinden uns in der Phase der Sondierung."

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