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Silberpfeile bremsen Heidfeld aus

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Qualifying in Sepang  

Silberpfeile bremsen Heidfeld aus

22.03.2008, 10:27 Uhr | dpa

Nick Heidfeld in seinem BMW-Sauber (Foto: xpb.cc)Nick Heidfeld in seinem BMW-Sauber (Foto: xpb.cc) Im abschließenden dritten freien Training zum Großen Preis von Malaysia in Sepang bewies BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld, ein Anwärter auf die erste Startreihe zu sein. Niemand bewegte seinen Boliden zu jenem Zeitpunkt schneller um den Sepang International Circuit. Im Qualifying jedoch nahmen die beiden Silberpfeile Lewis Hamiltons und Heikki Kovalainens das Gas weg und dem Zweiten von Melbourne damit alle Hoffnungen auf eine aussichtsreiche Startposition: "Vor Kurve vier habe ich viel Zeit verloren, weil dort beide McLaren-Mercedes auf der Ideallinie rollten, das hat mich sicher zwei Zehntelsekunden gekostet und das hätte sicher Platz drei anstatt Platz sieben bedeutet", schnaubte Heidfeld.

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Hindernisrennen

"Quick Nick" war außerhalb des Asphaltbandes nicht mehr zu bremsen. "Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man nicht im Weg zu stehen hat", schimpfte der 30-Jährige. Er wurde ebenso wie die beiden Silber-Piloten von den Rennkommissaren zu dem Vorfall befragt. Er habe auf seiner schnellen Runde kurz vor dem Ende des Zeittrainings nicht die Linie fahren können, wie er wollte und er es im Training zuvor auch immer gemacht habe. Stattdessen habe er bei 289 Stundenkilometern zum Slalom um die rund 210 Stundenkilometern langsameren, weil Sprit sparenden Silberpfeile ansetzen müssen. "Es waren einige Autos langsam unterwegs", meinte Heidfeld, fügte aber betont hinzu: "Die standen nicht im Weg." Einem Formel-1-Rennfahrer müsse man das eigentlich nicht erklären.

Unzufrieden mit McLarens Erklärung

"Es war unglücklich", gab McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh zu: "Und es war etwas, mit dem niemand glücklich sein kann." Der Brite erklärte zugleich, dass es keine Absicht gewesen sei. Man gehe aber davon aus, Nick nicht behindert zu haben, so Whitmarsh weiter. Damit konfrontiert, meinte Heidfeld: "Ich kann nicht glauben, dass McLaren das gesagt hat. Wenn sie ihr Möglichstes getan haben, dann haben sie es nicht gut gemacht."

Auch Ex-Weltmeister Alonso ärgert sich über sein früheres Team

Gestört durch die vermeintliche Unachtsamkeit fühlte sich aber auch der ehemalige McLaren-Mercedes Pilot Fernando Alonso. Auch der Spanier sprach bei den Rennkommissaren vor, nachdem er im letzten Zeitabschnitt der Qualifikation den neunten Rang belegt hatte. Kovalainen und Hamilton waren indes Dritter und Vierter geworden. Möglich ist, dass sie vor dem Rennen strafversetzt werden.

Frage des Sprits

Dass die Fahrer Benzin sparen wollen nach ihren schnellen Runden, liegt vor allem an einer Regeländerung für diese Saison. Demnach dürfen die Teilnehmer an der Top-Ten-Qualifikation nicht mehr wie im Vorjahr den verbrauchten Sprit nachtanken. Sie müssen mit derselben Menge ins Rennen gehen, mit der sie die Qualifikation beenden. Dies beeinflusst wiederum die Tank- und Boxenstopp-Strategie.

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