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Heidfeld rückt zwei Plätze vor

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Qualifying in Malaysia  

Heidfeld rückt zwei Plätze vor

22.03.2008, 13:47 Uhr | dpa

Die Silberpfeile (Foto: xpb.cc)Die Silberpfeile (Foto: xpb.cc) Doppelter Rückschlag für die Silberpfeile: Während Ferrari mit Hochgeschwindigkeit erst einmal auf die Erfolgsspur zurückgekehrt ist und die erste Startreihe beim Großen Preis von Malaysia eroberte, wurden beide McLaren-Mercedes-Piloten wegen Bummelns auf der Ideallinie strafversetzt. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton muss aus der fünften Reihe von Rang neun ins Rennen gehen. Teamkollege Heikki Kovalainen startet vom achten Platz aus in den zweiten Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft. An der Spitze des Feldes werden Pole-Mann Felipe Massa und Weltmeister Kimi Räikkönen stehen.

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Heidfeld auf Startplatz fünf

Der deutsche Nick Heidfeld, der ebenso wie Fernando Alonso von den Silberpfeilen in der Qualifikation aufgehalten worden war, rückt auf Platz fünf vor. Der Mönchengladbacher hatte auf seiner schnellen Runde dem McLaren-Mercedes-Duo ausweichen müssen. Letztlich gelang dem Zweiten beim Saisonauftakt in Melbourne nur die siebtbeste Zeit. "Vor Kurve vier habe ich viel Zeit verloren, weil dort beide McLaren-Mercedes auf der Ideallinie rollten. Das hat mich sicher zwei Zehntelsekunden gekostet und das hätte sicher Platz drei anstatt Platz sieben bedeutet", sagte Heidfeld.

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Langsame Spritsparer

Er habe bei 289 Stundenkilometern zum Slalom um langsameren, weil Sprit sparenden Silberpfeile ansetzen müssen. "Es waren einige Autos langsam unterwegs", meinte Heidfeld, fügte aber betont hinzu: "Die standen nicht im Weg."

Die anderen Deutschen profitieren nicht

Für die vier weiteren Piloten aus der schwarz-rot-goldenen Gilde machte sich die Versetzung des McLaren-Mercedes-Duos hingegen nicht bemerkbar: Timo Glock blieb im Toyota Zehnter, Sebastian Vettel im Toro Rosso 15., Nico Rosberg im Williams-Toyota lediglich 16., Adrian Sutil im Force India 20.

Ferrari ohnehin dominant

Auch ohne die Rückversetzung der ärgsten Rivalen in der Startaufstellung war Ferrari zumindest 24 Stunden vor dem zweiten WM-Lauf eine Klasse für sich. Der Brasilianer Massa drehte im entscheidenden Durchgang in 1:35,748 Minuten die schnellste Runde auf dem 5,543 Kilometer langen International Sepang Circuit und holte sich vor der zehnten Auflage des Malaysia-Rennens die zehnte Pole Position seiner Karriere. Räikkönens Rückstand betrug 0,482 Sekunden. Fast eine Sekunde langsamer als Massa waren Kovalainen (0,865) und der WM-Führende und Australien-Sieger Hamilton (0,961) gewesen.

Raikkönen: "Wenn es regnet, kann alles passieren"

"Wir haben einen sehr guten Job gemacht und das Maximum aus dem Auto rausgeholt", meinte Pole-Mann Massa. "Es liegt nun an uns", ergänzte Nebenmann und Teamkollege Räikkönen, nachdem die beiden vor einer Woche beim Auftakt in Melbourne wegen Motorenproblemen im Rennen nicht einmal das Ziel und am Ende zusammen nur einen Punkt durch Räikkönens achten Platz erreicht hatten. "Wir sind in einer starken Position", sagte Räikkönen mit Blick auf das Rennen. Wohlwissend um das Wetter-Vabanquespiel. "Wenn es hier regnet, kann alles passieren", fügte der Finne an. Gleichwohl unterstrich er den Vorteil, insbesondere bei Niederschlag aus der ersten Reihe starten zu können.

Silberpfeile akzeptieren das Urteil

Dort hätten die Rivalen von McLaren-Mercedes nur zu gern gestanden, deren Aufholjagd nun von noch weiter hinten beginnen muss. "Wir akzeptieren das Urteil der Sportkommissare und fahren jetzt halt von weiter hinten los - wer weiß, wofür dies gut ist, vielleicht sind wir so am Ende der lachende Dritte, der profitiert, wenn zwei sich vor uns streiten", lautete der Kommentar von Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Hamilton übt Selbstkritik

WM-Spitzenreiter Hamilton, der sechs Tage zuvor von der Pole Position aus den in Melbourne souverän gewonnen hatte und nun das Feld von der Mitte aus aufräumen muss, ärgerte sich am meisten über sich selbst. "Um ehrlich zu sein, habe ich heute keinen perfekten Job gemacht", sagte der 23-Jährige, der nach eigener Aussage mit dem wenigen Grip auf der Strecke zu kämpfen hatte.

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