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Drittes EM-Gold für Gamm und Subschinski

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Schwimmen - EM  

Drittes EM-Gold für Gamm und Subschinski

10.02.2010, 07:04 Uhr | dpa

Annett Gamm und Nora Subschinski (Foto: dpa)Annett Gamm und Nora Subschinski (Foto: dpa) Annett Gamm und Nora Subschinski bleiben Europas überragende Turm-Synchronspringerinnen. Das Paar gewann in Eindhoven zum dritten Mal hintereinander nach 2004 in Madrid und 2006 in Budapest EM-Gold. Überglücklich fielen sich die beiden nach einem Final-Krimi um den Titel in die Arme. Auch das Männer-Duo Schellenberg/Wels beendete seinen Wettkampf erfolgreich mit Silber. Bei der Rekordjagd im 50-Meter-Pool waren die deutschen Schwimmer hingegen nur Zuschauer.

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Sieg im letzten Sprung

Annett Gamm und Nora Subschinski zogen mit dem letzten Sprung vom 10-Meter-Brett noch um 2,43 Zähler an ihren ukrainischen Herausforderinnen vorbei. "Die Freude ist riesengroß", sagte die 30-jährige Gamm. Die elf Jahre jüngere Nora Subschinski war "so nervös wie selten. Ich dachte zwischendurch, ich brauche eine Beruhigungspille." Die WM-Dritten siegten mit 336,63 Punkten vor den Ukrainerinnen Alina Tschaplenko/Julia Prokoptschuk (334,20).

Schellenberg/Wels aufs Treppchen

Doch das war noch nicht alles für die deutschen Wasserspringer. Nach dem Fehlstart und nur Platz sechs in der Qualifikation konnten Tobias Schellenberg und Andreas Wels vom 3-Meter-Brett die vierte Medaille sichern. Es wurde zwar nicht wieder Gold, sie trösteten sich aber wie 2002 und 2004 mit Silber. Nach sechs Finalsprüngen unterlag das deutsche Paar mit 413,94 Punkten den Russen Juri Kunakow und Dimitri Sautin (440,76). Den dritten Rang belegten die Ukrainer Dimitri Lisenko/Anton Sacharow (406,56).

Pietsch büßt Europarekord ein

Bei den Schwimmern war Janine Pietsch wegen Krankheit nicht am Start. Sie musste ihren Europarekord über 50 Meter Rücken kampflos abgeben. Neue Rekordhalterin ist die Spanierin Nina Zhivanevskaya, die die Marke im zweiten Halbfinale auf 28,13 Sekunden verbesserte, nachdem Minuten vorher bereits die Kroatin Sanja Jovanovic in 28,17 Sekunden die alte Bestzeit von Pietsch (28,19) unterboten hatte.

Weltrekord über 100 Meter Freistil

Der Franzose Alain Bernard verbesserte seinen am Vortag im Halbfinale erzielten Weltrekord über 100 Meter Freistil bei seinem Finalsieg noch einmal um ein Zehntel auf 47,50 Sekunden. Bernard war nach seinem Freistil-Weltrekord von sich selbst überrascht. "Das ist unfassbar. Ich habe jahrelang dafür gekämpft, um solche Leistungen erzielen zu können. Jetzt weiß ich, dass ich der Mann bin, den alle schlagen wollen", sagte er nach seinem Wahnsinnsrennen. Der zweitplatzierte Schwede Stefan Nystrand war in 48,40 Sekunden Welten entfernt. Der Russe Juri Prilukow gewann in 14:50,40 Minuten zum vierten Mal hintereinander nach 2002, 2004 und 2006 die 1500 Meter Freistil. Damit stellte Prilukow den Europarekord des ehemaligen Weltmeistes Jörg Hoffmann aus Potsdam ein, der 1989, 1991, 1993 und 1995 vier Mal hintereinander gewonnen hatte.

Neuer Rekord über 400 Meter Lagen

Ganz schnell waren auch die Schwimmerinnen Down Under. Bei der Olympia-Qualifikation der Australier in Sydney verbesserte die 19-jährige Stephanie Rice die Bestmarke über 400 Meter Lagen auf 4:31,46 Minuten. Sie war 1,43 Sekunden schneller als die bisherige Weltrekordhalterin Katie Hoff aus den USA. Rice überraschte sich selbst: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell sein kann." Die 15 Jahre alte Emily Seebohm unterbot in 27,95 Sekunden den erst zwei Wochen alten Rekord der Amerikanerin Hayley McGregory über die nicht- olympischen 50 Meter Rücken um 5/100 Sekunden.

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