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Völler rückt von Kritik an Bierhoff nicht ab

23.03.2008, 11:39 Uhr | dpa, sid

Oliver Bierhoff (li.), Rudi Völler (Foto: dpa)Oliver Bierhoff (li.), Rudi Völler (Foto: dpa) Auch knappe vier Monate nach seiner deutlichen Kritik an Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff rückt der frühere Teamchef des DFB, Rudi Völler, nicht von seinen damals geäußerten Ansichten ab. Eine Unterredung mit seinem früheren Mittelstürmer hält der Leverkusener Sportdirektor für überflüssig. "Ich stehe zu meinen Aussagen", ließ der 47-Jährige im Rahmen des "Aktuellen Sportstudios" im ZDF wissen. "Im Kern bin ich mir ganz sicher, weil ich auch einige Anrufe von Vertretern anderer Bundesligisten bekommen habe, die das noch viel extremer gesehen haben als ich."

Bundesligisten brauchen keine Belehrung von oben

Der 90-malige Nationalstürmer fügte an: "Es liegen natürlich gewisse Dinge im Raum, die für ihn jetzt schwer zu schlucken sind. Aber für Gespräche gibt es keinen Grund. Man muss nicht gekünstelt Treffen für irgendwelche Medien arrangieren, um da zu sagen, jetzt wird die große Friedenspfeife geraucht." Laut Völler habe Bierhoff "in einer Zeit, in der es bei den Bundesliga-Klubs in der Champions League und im UEFA Cup nicht so gut lief, unterschwellig das Gefühl rübergebracht, dass, wenn wir in den Vereinen alle lieb und nett sind, wir mal erklärt bekommen, wie das bei der Nationalelf so geht. Er bringt das mit seiner Art verblümt rüber, damit es nicht beleidigend wirkt, aber es war schon von oben herab", meinte Völler und merkte zufrieden an: "Seit diesem Interview von mir hat das aber nachgelassen."

Teils sehr persönliche Vorwürfe

Der langjährige Bremer hatte Bierhoff Ende November vor dem abschließenden Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) gegen Wales in Frankfurt heftig attackiert. Den teilweise persönlichen Angriff gegen sich ("Malta-Füße") hatte Bierhoff als "absolute Frechheit" zurückgewiesen. Er warf Völler "Stammtischart" vor, die "unter die Gürtellinie" gehe.

Von kompetenten Kollegen Recht bekommen

Der aber erhielt seinerzeit Rückendeckung, unter anderem von Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß. "Da nehme ich mir die Freiheit zu sagen, so geht es nicht", erklärte Völler.

Ausdrückliches Lob für die Entwicklung unter Löw

Der ehemalige Italien- und Frankreich-Profi betonte im ZDF allerdings auch, dass seine Nachfolger in der Verantwortung der Nationalmannschaft "sehr gute" Arbeit leisten würden, auch Bierhoff "auf seine Art und Weise". Die Nationalelf, die am 26. März in Basel gegen EM-Mitgastgeber Schweiz antritt, spiele unter Bundestrainer Joachim Löw sogar "fast noch besser" als unter Jürgen Klinsmann bei der WM 2006. Dafür sollten sich die DFB-Verantwortlichen laut Völler loben lassen, aber "nicht versuchen, wenn es läuft, den anderen unterschwellig zu erklären, wenn ihr alle lieb, brav und nett seid, erklären wir euch, wie es funktioniert."

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