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Jean Todt hat Angst um seinen Ziehsohn Michael Schumacher

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Rund um den Rennzirkus  

Jean Todt hat Angst um seinen Ziehsohn

24.03.2008, 10:51 Uhr | Norman Gosch

Michael Schumacher bei seinem Ausflug in den Motorradsport (Foto: xpb.cc)Michael Schumacher bei seinem Ausflug in den Motorradsport (Foto: xpb.cc) "Diese Entscheidung passt mir sicher nicht, absolut nicht." Mit diesen ungewohnt harschen Worten kommentierte Jean Todt den Ausflug seines Ziehsohns Michael Schumacher in die Welt des Motorrad-Sports. Schumacher war bei einem Fun-Event am Pannoniaring in Ungarn mit einer geliehenen Holzhauer-Fireblade allen anderen Hobbyfahrern um die Ohren gefahren und hatte sich lediglich den beiden Profis Andreas Meklau und Martin Bauer geschlagen geben müssen. "Es gefällt mir überhaupt nicht, ihn bei Motorradrennen zu sehen", so Todt weiter. "Denn wir wissen schließlich, dass das ganz schön gefährlich sein kann."

Fotos, Fotos, Fotos Impressionen vom Rennsonntag in Sepang

Elf WM-Titel zusammen gewonnen

Offenbar klingen Todts vaterähnliche Gefühle für Schumacher auch lange nach Ende dessen Formel-1-Karriere nicht ab. Der ehemalige Ferrari-Teamchef, der zusammen mit Schumacher insgesamt elf Weltmeister-Titel gewann (sechs in der Konstrukteurs-, fünf in der Fahrerwertung), ist sich aber durchaus bewusst: "Michael trifft seine Entscheidungen selbst. Es ist schließlich sein Leben - da kann er machen, was er will."

Racing liegt in Schumachers Genen

"Ich bin ja nicht dumm", so Todt. Racing läge bei Schumacher eben einfach in den Genen: "Wenn es nicht in Michaels Natur läge, solche Risiken logisch und aufregend zu finden, hätte er nicht die Karriere gemacht, die er gemacht hat. Es hat also alles seine Logik. Manchmal gefällt sie einem, manchmal eben nicht. Diese gefällt mir weniger." Im Ferrari-Lager wird man die Rennaction des Kerpeners wohl auch mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben, denn Schumacher soll im Laufe der Formel-1-Saison als Berater und möglicherweise auch erneut als Testpilot zum Einsatz kommen.

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