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Diskussion über neue Schwimm-Anzüge

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Diskussion über neue Schwimm-Anzüge

10.02.2010, 07:04 Uhr | dpa

Alain Bernard (Foto: Reuters)Alain Bernard (Foto: Reuters) Mit seiner Fabelzeit über 100 Meter Freistil sorgte der Franzose Alain Bernard für ein Highlight der Schwimm-EM in Eindhoven, aber auch für neue Diskussionen um die Wettkampf-Anzüge der Athleten. Im Blickpunkt steht das neue Produkt eines australischen Ausrüsters (Speedo). Alle elf Weltrekorde in diesem Jahr wurden im neuen Anzug LZR Racer aufgestellt.

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Einführung eines ethischen Komitees gefordert

"Ich denke, wir müssen ernsthaft über dieses Thema diskutieren", sagte der Technische Direktor des französischen Verbandes, Claude Fauquet, und forderte die Einführung eines ethischen Komitees beim Weltverband FINA. "Man muss sich darüber unterhalten, welche Folgen es hat, wenn die technische Entwicklung so im Vordergrund steht", erklärte Fauquet, dessen Landsmann Bernard bei der EM mit drei Weltrekorden für Aufsehen gesorgt hat.

NASA hilft bei der Entwicklung mit

Erstmals wurden die verschiedenen Stoffteile bei den Anzügen nicht vernäht, sondern per Ultraschall verschweißt. Damit reduziert sich der Widerstand im Wasser. Nach Auskunft von Vizepräsident David Robinson hat Speedo mehrere Millionen Euro in die Entwicklung investiert, in die auch die US-Weltraumbehörde NASA eingebunden war. US-Superstar Michael Phelps hatte schon bei der Vorstellung des Anzugs den Vorstoß in eine neue Dimension prognostiziert. Sollte Phelps bei Olympia in Peking als erster Schwimmer achtmal Gold gewinnen, würde er eine Prämie seines Ausrüsters von einer Million US-Dollar erhalten.

Madsen: "Kein entscheidender Vorteil"

Allerdings hat der hautenge Anzug offenbar auch seine Tücken. Leidtragende waren in Eindhoven der Schweizer Karel Novy über 50 m Rücken und die Niederländerin Femke Heemskerk über 200 m Freistil. Beide verpassten die Qualifikation für den Endlauf, nachdem der Anzug kurz vor den Halbfinals gerissen war. Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), sieht nach wie vor die Leistung der Athleten im Vordergrund. "Ich denke nicht, dass die Anzüge einen entscheidenden Vorteil verschaffen", sagte Madsen: "Das ist vielmehr eine Sache, die sich im Kopf abspielt."



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