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Nationalmannschaft  

Löw nimmt die Spieler in die Pflicht

24.03.2008, 15:53 Uhr | sid, dpa

Auf EM-Kurs? Heiko Westermann (Foto: imago)Auf EM-Kurs? Heiko Westermann (Foto: imago) 75 Tage vor Beginn der Europameisterschaft erwartet Joachim Löw von seiner Mannschaft ein Aufbruch-Signal. "Wir müssen uns steigern gegenüber dem Österreich-Spiel", forderte der Bundestrainer zwei Tage vor dem Länderspiel gegen EM-Mitgastgeber Schweiz in Basel (Mittwoch, ab 20.30 Uhr im T-Online Live-Ticker). Für Löw ist die Partie im St.-Jakob-Park die letzte Wettbewerbs-Orientierung, bevor er am 16. Mai sein 23-köpfiges Aufgebot für die EM benennen muss. "Es gibt eine Menge Fragen, auf die wir Antworten erwarten. Das wird ein hochintensives Spiel. Denn für mich ist die Schweiz, die sich in Basel eine Festung aufbaut, ein EM-Mitfavorit", sagte Löw vor dem 800. Länderspiel einer deutschen Nationalmannschaft und dem 50. Aufeinandertreffen mit den Eidgenossen.

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Mittwoch, ab 20.30 Uhr im Live-Ticker Schweiz - Deutschland

Der Bundestrainer bleibt gelassen

Für die Nationalspieler ist damit weniger als zwei Monate vor der Kaderbekanntgabe auf der Zugspitze die Schonzeit endgültig vorbei. Doch weder die schwachen Auftritt zuletzt gegen Wales (0:0) in Frankfurt und gegen EM-Co-Gastgeber Österreich in Wien (3:0) noch die anhaltenden Verletzungs- und Formsorgen einiger Akteure irritieren den äußerlich sehr gelassenen Bundestrainer, der vor seinem ersten großen Turnier als Chef der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes steht. Auch der kurzfristige Ausfall von "Rückkehrer" Robert Huth vom FC Middlesbrough bringt den Bundestrainer aus dem Konzept.

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Neuer und Adler dürfen noch träumen

Dabei hat Löw derzeit mit allerlei Baustellen zu kämpfen. In der Abwehr bereiten die Verletzung von Metzelder sowie die weiterhin diskutierte Torwartfrage Probleme. Dass Jens Lehmann beim FC Arsenal weiterhin nur auf der Bank sitzt, Timo Hildebrand beim FC Valencia einigen Leistungsschwankungen unterworfen ist und Robert Enke im Moment auch nicht die Form der Hinrunde hat, lässt die derzeit überragenden Nachwuchskeeper Manuel Neuer (Schalke 04) und Rene Adler (Bayer Leverkusen) noch von der EM träumen.

Torhüter bis Mai im Fokus

"Wir nehmen uns bis Mitte Mai Zeit, um die Torhüter genau unter die Lupe zu nehmen. Adler und Neuer haben in der Bundesliga sehr gute Leistungen gezeigt", erklärte Löw, der in Basel aber zunächst noch einige Gespräche mit Lehmann, Hildebrand und Enke führen will. Ein Fingerzeig wird auch die Leistung von Lehmann sein, der Anfang Februar gegen Österreich einen ganz schwachen Tag erwischt hatte. "Er weiß, dass er gegen die Schweiz wieder vermehrt Einfluss auf die Abwehr zu nehmen hat. Aber nach einem Spiel gibt es noch keinen Grund, an Jens zu zweifeln. Wir glauben an seine Stärke", sagte Löw.

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Löw vertraut auf sein Stamm-Mittelfeld

Im Mittelfeld muss der Bundestrainer derweil Aufbauarbeit leisten, um die derzeit formschwachen Bernd Schneider und Bastian Schweinsteiger sowie den gerade wiedergenesenen, aber für das Schweiz-Spiel noch nicht nominierten Torsten Frings rechtzeitig bis zum ersten EM-Spiel gegen Polen am 8. Juni in Klagenfurt in Form zu bringen. "Torsten Frings hat am Sonntag ja schon wieder gespielt. An der Qualität von Bastian Schweinsteiger haben wir keinen Zweifel. Und einen Bernd Schneider brauchen wir wegen seiner Spielintelligenz", sagte Löw.

Rückkehr in die zweite Heimat

Für den Bundestrainer, der seine Trainerausbildung in der Schweiz abgelegt hat, ist das Spiel auch eine Rückkehr in seine alte Heimat. Zwischen 1989 und 1994 spielte Löw beim FC Schaffhausen und beim FC Winterthur und war anschließend Trainer beim FC Frauenfeld. Doch seitdem hat sich laut Löw einiges geändert: "In den letzten 10 bis 15 Jahren haben die Schweizer enorme Fortschritte gemacht. Mir imponiert, wie sie ihre einheitliche Spielphilosophie in allen Auswahlmannschaften durchziehen."

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