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SV Werder Bremen - MSV Duisburg: Bremer Krise verschärft sich

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Werder Bremen - MSV Duisburg  

Werders Krise verschärft sich

24.03.2008, 17:00 Uhr | dpa

Klasnic behauptet den Ball gegen Filipescu (Foto: Reuters)Klasnic behauptet den Ball gegen Filipescu (Foto: Reuters)Werder Bremen rutscht immer tiefer in die Krise. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen der Fußball- Bundesliga verloren die desolat auftretenden Bremer am Samstag sogar gegen den bisherigen Tabellenletzten MSV Duisburg mit 1:2 (0:2) und verschenkten erneut wichtige Punkte im Kampf um einen Champions- League-Platz. Für den MSV Duisburg, der auf Platz 15 der Tabelle kletterte, trafen Ivica Grlic (32.) und Manasseh Ishiaku (42.). Vor 39.615 Zuschauern im Weserstadion gelang Diego (58.) nur der Ehrentreffer.

Spieler des Tages Manasseh Ishiaku

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Allofs: "Desolate Vorstellung"

Werder zeigte gegen den Tabellenletzten eine Halbzeit lang eine erschreckend schwache Leistung. "Wir konnten uns in den Zweikämpfen zu selten durchsetzen", sagte Manager Klaus Allofs bereits zur Pause im Premiere-Interview und sprach von einer "desolaten Vorstellung". Harmlos und ohne Druck präsentierte sich das Heimteam lange Zeit, spielte jede Menge Fehlpässe und verlor viele wichtige Duelle. Schon zur Halbzeit pfiff das heimische Publikum gnadenlos, rief zwischenzeitlich entsetzt: "Wir wollen euch kämpfen sehen!"

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Auch Frings schwach

Vor allem das Mittelfeld, in dem Daniel Jensen nach auskurierter Leistenzerrung auf der linken Seite spielte, zeigte eine enttäuschende Vorstellung. Dem früheren Prunkstück der Werderaner mit dem weiter formschwachen Diego, der sich gegen seinen Bewacher Adam Bodzek nur selten durchsetzen konnte, fehlte das Tempo und das Durchsetzungsvermögen. Der lange verletzte Torsten Frings konnte bei seinem zweiten Spiel nach langer Verletzung keine Akzente setzen.

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Defensive mal wieder wackelig

Die Innenverteidigung wirkte trotz der Rückkehr von Per Mertesacker, der seine Rotsperre aus dem Stuttgart-Spiel abgesessen hat, wackelig. Besonders Naldo und Linksverteidiger Sebastian Boenisch waren schwach. Trainer Thomas Schaaf, der mit Pierre Wome (Trainingsrückstand) erstmals in dieser Saison nur auf einen Spieler verzichten musste, sah sein Team häufiger in der Defensive als ihm lieb war.

Duisburg eiskalt

Die Duisburger, bei denen Trainer Rudi Bommer auf vier Positionen umgestellt hatte, nutzten die Schwächen der Gastgeber. Mit einem kompakten Mittelfeld störten sie die Werder-Aktionen und sorgten mit schnellen Pässen in die Spitze erfolgreich für Entlastung. Nach einem wegen Abseits nicht gegebenen Treffer von Claudiu Niculescu (6.) erzielte Grlic mit einem direkten Freistoß aus knapp 18 Metern die Führung, ehe der zuletzt fehlende Ishiaku sich nach einem langen Pass gegen den stolpernden Naldo durchsetzte und den zweiten MSV-Treffer erzielte.

Druck erhöht

Schaaf reagierte, brachte zwei weitere Stürmer und reduzierte die Defensive auf drei Abwehrspieler. Werder erhöhte so den Druck und wurde durch Diegos direkt verwandelten Freistoß belohnt. Doch trotz einiger Chancen bot Werder auch in der zweiten Halbzeit zu wenig. Glück hatten die Bremer zudem, dass Niculescu (83.) die beste Konterchance des MSV vergab.

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