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Schweiz - Deutschland  

Gomez bringt das DFB-Team zurück auf Kurs

26.03.2008, 21:43 Uhr | t-online.de, sid

Aus Basel berichten Norman Gosch und Patrick Brandenburg

Deutscher Jubel (Foto: ddp) Trendwende geschafft – 72 Tage vor Beginn der Europameisterschaft 2008 hat sich die deutsche Nationalmannschaft nach zuletzt mäßigen Leistungen mit einem 4:0-Erfolg in der Schweiz wieder in guter Form präsentiert. Matchwinner im Team von Bundstrainer Joachim Löw war Mario Gomez, der zwei Treffer selbst erzielte und ein Tor von Sturmpartner Miroslav Klose vorbereitete. Den letzten Treffer erzielte Lukas Podolski kurz vor Ende der Partie. Beim souveränen und zu keiner Zeit gefährdeten Sieg über den EM-Mitgastgeber und Geheimfavoriten war die DFB-Elf in fast allen Belangen überlegen.

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Ballack: "Können uns noch steigern"

"Die Mannschaft hat von Beginn an sehr konzentriert gespielt. In Wien sind wir viel zu wenig gelaufen, das musste heute besser werden. Wir können zufrieden sein", freute sich Bundestrainer Löw über den gelungenen Auftritt. Sein besonderes Lob galt Gomez: "Er hat gezeigt, welche Torgefahr von ihm ausgeht." Von einem "sehr guten Spiel und einem sehr guten Ergebnis" sprach Kapitän Michael Ballack. "Ich glaube, wir können uns bei der EM sogar noch steigern", kündigte Abwehrspieler Philipp Lahm an.

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Bayern-Duo sorgt für Druck über links

Vor 38.500 Fußballfans im St. Jakob-Park in Basel präsentierte sich das deutsche Team deutlich engagierter als noch vor wenigen Wochen beim glücklichen Testspielsieg in Österreich. Angetrieben von Kapitän Ballack und dem agilen Bayern-Duo Marcell Jansen und Bastian Schweinsteiger auf der linken Seite fand der WM-Dritte immer wieder den Weg in den Strafraum der Schweizer. Ballacks Flanke auf Klose (2.) hatte allerdings noch nicht die optimale Länge und Schweinsteigers sehenswerte Direktabnahme nach Thomas Hitzlspergers Ecke (10.) knapp nicht die richtige Höhe für einen frühen Torerfolg.

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Klose verdrängt Bierhoff in der DFB-Torjägerliste

Doch nachdem die Schweizer nach einem Abseitstor durch ihren Kapitän, den Dortmunder Stürmer Alexander Frei, zu früh ihre unzähligen Fähnchen schwenkten, schlugen die Deutschen zu: Schweinsteiger schickte Mario Gomez und die scharfe Hereingabe konnte Miroslav Klose einen Meter vor der Linie stehend gar nicht mehr am Tor vorbeischießen. Das 1:0 war bereits der 38. Länderspieltreffer des WM-Torschützenkönigs, der damit in der ewigen DFB-Torjägerliste Nationalelfmanager Oliver Bierhoff von Rang sieben verdrängt hat.

Jens Lehmann kaum geprüft

Die Schweizer mühten sich nach Kräften, zurück ins Spiel zu finden. Doch wie schon bei den jüngsten drei Testspielniederlagen der EM-Vorbereitung fehlte es dem Team von Trainer Jakob "Köbi" Kuhn vor allem an Torgefährlichkeit. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte noch Kapitän Frei, doch in der ersten Partie nach seiner einjährigen Länderspielpause köpfte der Stürmer unbedrängt in die Arme des nahezu beschäftigungslosen Jens Lehmann (30.). Die umstrittene Nummer eins hatte so gut wie keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

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Westermann und Fritz bleiben blass

Um die umgebaute deutsche Hintermannschaft musste sich Bundestrainer Löw jedenfalls keine großen Sorgen machen, obwohl Heiko Westermann auf der Position des Innenverteidigers neben Per Mertesacker nicht seinen allerbesten Tag hatte. In seinem zweiten Auftritt im Nationaltrikot konnte er längst nicht so glänzen wie zuletzt bei seinem Klub Schalke 04. Auch Clemens Fritz, der kurz vor Anpfiff noch für den Leverkusener Routinier Bernd Schneider in die Startelf gerückt war, blieb meist blass. Auf der rechten Außenbahn war der 27-Jährige eine Halbzeit lang beim Frankfurter Christoph Spycher gut aufgehoben.

Gomez macht den Sieg perfekt

Bei einem Konter der deutschen Mannschaft in der 61. Minute setzte Fritz jedoch ein Ausrufezeichen. Der Bremer erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und setzte Gomez perfekt ein. Der Stuttgarter ließ sich nicht lange bitten und ließ Wolfsburg-Legionär Diego Benaglio im Tor der Gastgeber beim 2:0 keine Chance. Nur fünf Minuten später setzte Gomez mit seinem sechsten Länderspieltreffer im neunten Einsatz noch einen drauf. Zur Hälfte gehörte das 3:0 aber dem kurz zuvor eingewechselten Lukas Podolski, der sich den Ball im Mittelfeld angelte und noch das Auge für einen Traumpass hatte. Kurz vor Ende der fast einseitigen Partie in Basel belohnte sich der Münchner Stürmer für eine gute Partie mit dem Tor zum 4:0.


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