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Zwei hoffen auf die letzte Chance auf Olympia

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Fechten - Weltcup in Heidenheim  

Zwei hoffen auf die letzte Chance auf Olympia

29.03.2008, 14:57 Uhr | dpa

Deutschlands Jörg Fiedler (li.) im Duell mit dem Tschechen Jiri Beran (Foto: imago)Deutschlands Jörg Fiedler (li.) im Duell mit dem Tschechen Jiri Beran (Foto: imago) Beim Heim-Weltcup in Heidenheim mussten die deutschen Degenfechter vorzeitig die Waffen strecken - nun bleibt ein letzter Strohhalm, um die totale Pleite noch zu verhindern. Jörg Fiedler verpasste beim Heidenheimer Pokal die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking. In der zweiten Runde unterlag der 30-Jährige dem Italiener Francesco Martinelli mit 3:11 Treffern. Damit hat Fiedler nach dem letzten zur Olympia-Qualifikation zählenden Turnier, das Geza Imre aus Ungarn mit 15:14 gegen Martinelli gewann, eine zu schlechte Weltranglisten-Position. Ein einziger deutscher Degenfechter kann sich das Peking-Ticket noch bei einer europäischen Qualifikation am 26. April in Prag sichern.

Fiedler oder Schmid?

Neben Fiedler kommt dafür auch Sven Schmid in Betracht, der im Achtelfinale Ex-Weltmeister Paolo Milanoli (Italien) 7:11 unterlag. "Ich hatte meine Chancen und habe sie nicht genutzt", sagte Fiedler, der trotz des Gewinns zweier Weltcupturniere eine zu wechselhafte Saison focht. Ob er oder Schmid nach der verpassten Teilnahme der Degenmannschaft die letzte Peking-Chance erhält, will der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) in der kommenden Woche entscheiden.

Es erwischt sogar den Olympiasieger

"Einer von uns beiden wird danach stinkig sein, aber das heißt nicht, dass es einer nicht dem anderen gönnt", sagte Schmid, der immerhin den italienischen Weltranglisten-Fünften Matteo Tagliario 15:8 besiegt hatte. "Sven ist auf dem aufsteigenden Ast, Jörg hat immerhin zwei Weltcupturniere gewonnen", sagte Degen-Bundestrainer Walter Steegmüller, der künftig als übergeordneter Degen-Fachbereichsleiter tätig sein wird. Im harten Qualifikations-Kampf für Peking blieb sogar der Schweizer Olympiasieger Marcel Fischer auf der Strecke.

DFeB guter Hoffnung beim Blick auf das Aufgebot für Peking

Bislang haben neun deutsche Fechter und Fechterinnen ihr Olympia-Ticket sicher. Neben den Weltmeistern Peter Joppich (Florett) und Britta Heidemann (Degen) starten in den Einzeln Imke Duplitzer (Degen), Alexandra Bujdoso (Säbel), Nicolas Limbach (Säbel) und Benjamin Kleibrink (Florett). Die Florettdamen-Mannschaft hat drei Einzelstartplätze sicher. 2004 stellte der DFeB in Athen noch elf Fechter. "Diesmal sind wir aber um einiges stärker als vor vier Jahren oder auch 2000 in Sydney besetzt", sagte DFeB-Vizepräsident Winfried Wolfgarten.

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