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Ein "Hobby-Spieler" stoppt Bolls Comeback

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Tischtennis - Deutsche Meisterschaften  

Ein "Hobby-Spieler" stoppt Bolls Comeback

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Timo Boll (Foto: imago)Timo Boll (Foto: imago) Tischtennis-Europameister Timo Boll hat seinen deutschen Meistertitel nicht verteidigen können. Bei seiner Rückkehr in den Wettkampfbetrieb verlor der 27-Jährige im Halbfinale unerwartet mit 3:4 gegen Lei Yang vom Oberligaklub ASV Grünwettersbach. Der gebürtige Chinese verlor dann das Endspiel der 76. Deutschen Meisterschaften in Hamburg mit 3:4 gegen Torben Wosik, der somit seinen zweiten nationalen Titel feierte. Im Damen-Einzel trug sich die 28 Jahre alte Tanja Hain-Hofmann zum ersten Mal in die Siegerliste ein.

Spielpraxis fehlt

Der achtfache Titelträger Boll verpasste es, zu den neunmaligen Rekordmeistern Conny Freundorfer und Eberhard Schöler aufzuschließen. Ihm fehlte neben der Spielpraxis auch das Feingefühl, um den früheren Bundesliga-Akteur Lei Yang zu stoppen. Der 30-Jährige, der sich nach seiner Einbürgerung "nur so aus Spaß" für das Turnier angemeldet hatte, hatte zuvor auch Rekordnationalspieler Jörg Roßkopf besiegt.

Pause hinterlässt Spuren

"Die Welt geht nicht unter. Ich bin in keiner guten Form, habe aber schmerzfrei gespielt. Das war das Wichtigste im Hinblick auf Olympia", kommentierte Boll das vorzeitige Aus. "Es dauert Wochen und Monate, um die alte Spielübersicht und das Feingefühl wieder zu erlangen. Ich hoffe, dass die vier Monate bis Peking ausreichen", erklärte Boll. Das Comeback des Weltranglisten-Fünften nach einer achtwöchigen Pause wegen einer langwierigen Knieverletzung hinterließ zwiespältige Gefühle. Auch ein Weltklasse-Athlet kann eine so lange Auszeit nicht folgenlos wegstecken.

Boll: "Wir sind alle heiß auf Olympia"

Dennoch haben weder der überzeugte Gegner eines Olympia-Boykotts noch der Trainerstab des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) ihren Olympia-Optimismus verloren. "Wir sind alle heiß auf Olympia. Mit der Mannschaft haben wir weiterhin eine realistische Medaillenchance und wenn ich in Top-Form bin, rechne ich mir auch im Einzel etwas aus", sagte Boll. "Das Abschneiden ist kein Alarmsignal. Timo hat sich zurückgemeldet. Wir können jetzt mit einem wohldosierten und gut geplanten Aufbau beginnen", erklärte DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig.

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